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Video-Statements auf YouTube: Peter Fox und Co. unterstützen Alphabetisierung

So kann's gehen, wenn es an Lese- und Schreibefähigkeiten mangelt. Internationale Stars werben mit "iChance" dafür, dass es auch anders geht. [Foto: PD]
Kurt Krömer, Jan Delay, Peter Fox und Clueso sind die strahlenden Gewinner der 1live-Krone 2009. Neben der Auszeichnung mit dem angesehenen Publikumspreis haben sie noch eine Gemeinsamkeit: Sie engagieren sich für das Projekt „iChance“, eine multimediale Kampagne für Jugendliche mit Lese- und Schreibschwächen.
Mit Video-Statements auf Youtube sprechen sie den jungen Menschen Mut zu.
Die Aktion sucht den Zugang zur Zielgruppe über Musik und jugendrelevante Medien. Für Jugendliche haben gerade Stars eine Vorbildfunktion. Durch ihr Engagement für „iChance“ setzen sich die Künstler für eine bessere Grundbildung ein und motivieren die Betroffenen, etwas an ihrer Situation zu ändern. Präsentiert werden die Statements und Interviews auf dem Youtube-Partnerchannel www.youtube.de/alphabetisierung.
Mut und Motivation
Lesen und Schreiben nach der Schule zu erlernen, fällt Betroffenen schwer, kostet viel Arbeit, Zeit und braucht Mut sowie viel Motivation. Kurt Krömer vergleicht das nachträgliche Erlernen der Schriftsprache mit den widrigen Anfängen seiner beruflichen Karriere als Komiker: „Nach 15 Jahren harter Arbeit, habe ich den Standard erreicht, dass ich keine Angst mehr haben musste, dass der Gerichtsvollzieher meine Sachen pfändet. Am Anfang kam ich mit voller Energie auf die Bühne und da standen vier Leute. Wenn du was erreichen möchtest, musst du auch ein bisschen was investieren.“ Diese Durchhaltevermögen brauchen junge Erwachsene auch, wenn sie ihre Schreibkompetenz nach der Schule verbessern.
Funktionale Analphabeten
In Deutschland verfügen über vier Millionen Erwachsene über so geringe Lese- und Schreibkenntnisse, dass sie als funktionale Analphabeten gelten. Das Lese- und Schreibniveau gleicht dem eines Schulkindes in der ersten oder zweiten Klasse.
Besonders bedenklich ist, dass jährlich zirka 70.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss verlassen und damit zur Risikogruppe gehören. Trotz Schulbesuchs fällt es ihnen zum Beispiel schwer, Verträge zu lesen und zu verstehen, eine SMS zu schreiben oder sich an fremden Orten zu orientieren. Ungünstige soziale und schulische Umstände sowie fehlende Angebote für die eigene Zielgruppe sind die Ursachen dafür, dass diese Jugendlichen keinen Zugang zur Schriftsprache bekommen.
Die Initiative wirbt auch für das „ALFA-Telefon“ des in Münster ansässigen Bundesverbands Alphabetisierung und Grundbildung e.V.: Unter der Telefonnummer (0251) 533344 bietet der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung Information und Beratung über örtliche Kursangebote für Betroffene an.
[23.04.2010 | HDT]Er ist im Dauer-Stress. Einerseits muss sich Steffi Stephan mit Sohn Marvin um die Organisation des Eurocityfestes 2010 kümmern, andererseits hat ihn Freund Udo Lindenberg für seine bevorstehende „Ocean“-Tour auf dem Luxusliner „Mein Schiff“ gebucht – gebucht als Bassisten und Kapellmeister.
[20.04.2010 | ECHO]Am 23. April ist der Welttag des Buches. Unter dem Motto „Die Buchbranche feiert das Lesen - feiern Sie mit!“ werden vielerorts verschiedene Aktionen angeboten. Für vier Millionen Erwachsene in Deutschland bleiben Texte jedoch ein Buch mit sieben Siegeln. Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. hält jetzt ein neues Angebot bereit.
[15.03.2010 | ECHO/HDT]Jedes Jahr verlassen in Deutschland ca. 70.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss. Laut Pisa-Studie sind rund 20 Prozent aller 15-Jährigen auf der niedrigsten Lese- und Schreibstufe - jeder fünfte Jugendliche gehört damit zu jener Personengruppe, die gezielter Hilfe bedarf. Ein Fall für den in Münster ansässigen Bundesverband Alphabetisierung.
[08.02.2010 | ECHO]Hin und her. Der Blick geht vom Blumentopf zurück zum Display der Kamera. Die Grünlilie muss ein paar Zentimeter nach links. Jochen Kaufmann dreht die Pflanze noch ein bisschen. Jetzt ist alles perfekt. Kopfkino kann endlich zum Realfilm werden. Aufnahme.
[11.12.2009 | ECHO]Das Institut für Geoinformatik (ifgi) der Universität lädt am Donnerstag, 17. Dezember, zu einem "Nachmittag der offenen Tür" ein.
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