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Schöne Bescherung: Bei Wilsberg gerät der Weihnachtsmann auf Abwege

Schöne Bescherung im Cineplex (v.r.): Leonard Lansink (Wilsberg), Ina Paule Klink (Alex) und Roland Jankowsky (Overbeck) stellten den Weihnachts-Wilsberg vor. [Foto: Sander]
Der beliebte münsteraner TV-Privatdetektiv Georg Wilsberg ermittelt wieder - zum 28. Mal. Anstatt besinnlich und ruhig den Heiligen Abend zu genießen, geht er auf Verbrecherjagd. Und genau das ist neu an der jüngsten Folge: Es ist der erste Weihnachts-Wilsberg.
Die ungeduldigen Fans hatten heute Abend die Chance, sich Wilsbergs neuesten Coup "Oh Du Tödliche" im Cineplex anzuschauen. Als Schmankerl oben drauf gaben die Hauptdarsteller Leonard Lansink, Ina Paule Klink und Roland Jankowsky Autogramme.
Es hätte so friedlich sein können...
Eigentlich könnte alles so friedlich sein für Georg Wilsberg (Leonard Lansink). Anna Springer (Rita Russek) steht in der Küche, um das Weihnachtsmenu vorzubereiten. Ekki Talkötter (Oliver Korittke) vergnügt sich auf der Weihnachtsfeier des Finanzamtes. Alex (Ina Paule Klink) will noch schnell beim Juwelier Weihnachtsgeschenke kaufen. Und Wilsberg holt auf den letzten Drücker den Weihnachtsbaum. Doch auf dem Heimweg über den Alten Steinweg ereignen sich Verhängnisvolles.
Inkognito gelüftet
Der Weihnachtsmann, der kurz zuvor das Juweliergeschäft mit Alex als Kundin ausgeraubt hat, läuft Wilsberg vors Auto. Der Wagen hinter ihm fährt auf. Durch den Aufprall springt sein Kofferraum ein auf. Und siehe da: Der Blick wird frei auf eine blutverschmierte Leiche. Zwischenzeitlich kann der kostümierte Dieb fliehen. Zur gleichen Zeit auf der Weihnachtsparty im Bunten Vogel hilft Ekki einem blinden Kollegen zur Toilette, wobei er mit dem Blindenstock in der Hand vor der Tür auf ihn wartet. Der Weihnachtsmann stürzt in die Toilette, hält Ekki fälschlicherweise für einen Blinden und entledigt sich seines Weihnachtsmann-Kostüms. Überraschend entpuppt sich der Weihnachtsmann als eine Frau. „Mehr wird nicht verraten“, sagt Lansink schmunzelnd.
"Mehr Münster"
„Dies alles passiert in den ersten vier Minuten des Films“, erklärt Lansink. „Anstatt der üblichen Drehzeit von einer Woche vor Ort, haben wir uns diesmal zwei Wochen Zeit genommen“, fügt Ina Paule Klink hinzu. „So kann sich der Zuschauer auf mehr Münster freuen.“
Diese Folge wurde bereits vor rund einem Jahr abgedreht. „Wir wollten auch, dass der Weihnachtsmarkt zu sehen ist. Sonst hätte uns keiner abgenommen, dass der neue Wilsberg-Fall auch wirklich zur Weihnachtszeit spielt“, erwähnt Roland Jankowsky. In einem Punkt sind sich die drei Darsteller aber einig: „In Münster zu drehen, ist extrem entspannend.“
Im Fernsehen wird der neue Wilsberg am 16. Dezember um 21 Uhr auf dem neuen Kanal „ZDFneo“ sowie am 21. Dezember im ZDF um 20.15 Uhr ausgestrahlt.
Kerstin Sander
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