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Zum Fest: Balance finden zwischen Trubel und Entspannung

Psychiater Prof. Dr. Georg Juckel:
Fest der Liebe? Frohes Neues...? Von wegen. In vielen Familien hängt - trotz guter Vorsätze - über Weihnachten und Silvester der Haussegen schief. Psychiater Prof. Dr. Georg Juckel, zugleich Ärztlicher Direktor beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe, erklärt, warum am Jahresende häufiger gestritten wird - und wie der Zoff vermieden werden kann.
Wieso sind die Feiertage oft der Nährboden für Konflikte?
Juckel: An Weihnachten verbringen durch Vorbereitungen ohnehin gestresste Ehepaare und Familien mehr Zeit zusammen. Die Leute sind zu Hause, man kann sich nicht so gut aus dem Weg gehen. Im Alltag verdeckte Konflikte können unvermittelt aufbrechen. Zudem herrscht eine gewisse Endzeitstimmung. Wieder ist ein Jahr vergangen, vielleicht wieder eines, das weniger erfolgreich war. Man fragt sich, wie schnell die Zeit vorüber geht.
Gibt es Möglichkeiten, Streit zu vermeiden?
Juckel: Eine Balance aus Trubel und Entspannung ist das Entscheidende. Nicht zu viele Verwandtenbesuche planen, sondern lieber einmal nur mit dem Partner oder der Kernfamilie zusammen sein, sei es nur für ein paar Stunden. Weihnachten in die Sonne zu reisen, kann zwar eine Alternative sein, aber es ist häufig auch ein Stück Vermeidungsverhalten. Dann kommt Silvester, wo jeder glaubt, man müsste besonders fröhlich sein und eine knallige Silvesterparty ausrichten oder besuchen. Sehr wohltuend ist hier die Erkenntnis, dass Silvester auch einmal ruhiger begangen werden kann.
Und wenn es trotzdem kracht?
Juckel: Dann ist es sicherlich das Beste, das Festtagsprogramm zu unterbrechen und darüber in Ruhe zu reden. Es ist wichtig, Gefühle und Gedanken zu reflektieren und klar anzusprechen, worin man Probleme sieht – idealerweise natürlich schon vor dem Fest, damit sich trotz allem eine gewisse "Besinnlichkeit" einstellen kann. Schließlich sind die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel Tage des Innehaltens und des Rückbesinnens. Wir fragen uns, was gut und was eher schlecht gelaufen ist, wie nah man sich war und wie es vielleicht im nächsten Jahr werden kann.
[11.05.2010 | HDT]Drei Tage nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen ist der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, zu Gast bei "Hart aber fair". Das Thema der von Frank Plasberg moderierten TV-Sendung lautet "Keine Macht für niemanden - wer führt Deutschland in der Krise?" Ausgestrahlt wird der Beitrag mit dem münsterschen FDP-Mann am Mittwochabend, 12.
- [22.04.2010 | ECHO]
Der 'Mitgliedsbeitrag‘ für die 27 westfälisch-lippischen Kreise und Großstädte im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bleibt bei 15,2 Prozent wie im Vorjahr. Das hat am Donnerstag, 22. April, in Münster die Landschaftsversammlung mit großer Mehrheit bei der Verabschiedung des Verbandshaushalts 2010 beschlossen.
[07.04.2010 | ECHO]Der aktuell gültige Umlagesatz des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Höhe von 15,2 Prozent soll in diesem Jahr stabil bleiben. Darauf einigten sich jetzt die Fraktionen von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen, die die Mehrheit der Abgeordneten in der Landschaftsversammlung stellen.
[24.03.2010 | ECHO]Verärgert reagiert die Landtagskandidatin der FDP, Petra Pabst, auf die neuesten Meldungen zu den Verlusten der nordrhein-westfälischen Landesbank: „Das Milliarden-Minus der WestLB ist schockierend", moniert die 27-Jährige - und betont: "Durch einen früheren Verkauf der Anteile des Landes NRW und des Landschaftsverbandes
[18.03.2010 | ECHO]Seit Mai 2009 haben 82.000 Besucher im Museum für Naturkunde die Sonderausstellung "Vom Faustkeil zum Mikrochip" erlebt. Ein Angebot, das am 11. April endet. Bis dahin kann man noch einmal die Tagesthemen der Steinzeit hören oder verfolgen, wie ein Urmensch Geschichte schreibt.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



