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Karin Eksen (Einzelhandelsverband) nach dem verkaufsoffenen Sonntag: "Es war ein guter Tag für die Bilanz"

Schwarz vor Menschen waren am Sonntag die Einkaufsstraßen in der Innenstadt. [Foto: Frobusch]
Menschenmassen wälzten sich am verkaufsoffenen Sonntag (27. Dezember) durch die Innenstadt und mit dem Start zum Einkaufsmarathon um 13 Uhr war das Gros der Parkplätze in der Innenstadt besetzt. Unschwer an den Kennzeichen abzulesen: Viele Kunden waren aus dem weiteren Umland vom Ruhrgebiet bis zum Osnabrücker Land angereist.
Geldgeschenke ummünzen, Gutscheine eintauschen, unpassende Geschenke umtauschen – es gab einiges zu tun. Und nach den drei ruhigen Weihnachtstagen verspürten offenbar viele Menschen Bewegungsdrang. Doch die Schauleute ohne Kaufwunsch waren offenbar in der Minderzahl.
Geschenke umgemünzt
Stark nachgefragt: Unterhaltungselektronik vom iPod über digitale Bilderrahmen bis hin zu CDs. Viele Kinder hatten wohl zu Weihnachten Geld bekommen, das in Spielsachen investiert wurde. Aber auch die Herrenbekleidung und warme Winterkleidung lief auffallend gut. Sogar Lebensmittel waren sehr gefragt. War der Kühlschrank über die Feiertage so sehr geplündert worden, dass Nachschub angesagt war? Reduzierte Weihnachtsleckereien füllten manchen Einkaufskorb.
"Sonntag im Advent wichtiger"
Karin Eksen, Geschäftsführerin des Einzelhandelsverbandes Westfalen-Münsterland, zog ihr Resümee dieses verkaufsoffenen Sonntages so:„Es war sicher ein guter Verkaufstag und für den Einzelhandel auch durch den Wegfall des Samstagsumsatzes ein ganz wichtiger Tag für die Umsatzbilanz. Trotzdem können wir nur immer wieder betonen, dass ein verkaufsoffener Adventssonntag noch wichtiger wäre.“ Und die Mitarbeiter hätten offensichtlich nicht gegen die Arbeit am Sonntag gehabt. „Die Kunden wurden mit großer Freundlichkeit bedient“, sagt Eksen. Auch von den Ladeninhabern, die oft selbst zur Stelle waren.
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