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Was ein JU-Chef so alles über die Kinderbetreuung sagt ...
Er hat seit dem Wochenbeginn viel Schelte eingesteckt, der JU-Chef Stefan-Alexander Roth. Kritik dafür, dass er in einem Alleingang meinte öffentlich vorschlagen zu müssen, den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Münster wegen der angespannten, städtischen Haushaltslage vorerst zu stoppen. Sowohl die eigenen Parteifreunde als auch Sprecher anderer Fraktionen reagierten wenig amused, brachten für den Vorstoß keinerlei Verständnis auf.
In Rathaus-Kreisen lösten die umstrittenen Äußerungen aber auch deswegen Befremden aus, weil etlichen Beobachtern der Szene noch ganz andere Äußerungen des jungen Christdemokraten präsent sind. So erinnern sie sich nur allzu gut an einen im Frühsommer 2009 anberaumten Lokaltermin, bei dem die Pläne für das künftige Studi-Wohnheim an der Boeselagerstraße auf der Tagesordnung standen.
Roth war damals in seiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks bei der Gesprächsrunde anwesend – und muss, so erzählen es glaubhaft Ohrenzeugen jener Erörterung, noch eisern zu der Spezies gehört haben, die bei diesem Vorhaben massiv für den Bau einer mit städtischen Geldern unterstützten Kita plädierten.
Was lehrt uns das? Kommunalpolitiker sollten über ein Elefanten-Gedächtnis verfügen ... Oder war die ganze Sache am Ende doch nur ein billiger PR-Gag?
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