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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Der närrische Damen-Kongress tagt zum 14. Mal und wirkt wieder taufrisch

Polonäse auf der Bühne

Bester Stimmung waren die Besucherinnen der Damensitzung - ihre Polonäsen führten auch schon mal auf die Bühne. [Alle Fotos: Hänscheid]

[16.01.2010 | Münster | HH]

„Da simmer dabei, dat is prima!“  Was die Kölner „Dröpkes“, lautstark unterstützt von vielen Hundert Frauen im Kongress-Saal in der Halle Münsterland da auf der Bühne intonierten, hätte das Motto der inzwischen 14. Damensitzung der Karnevalsgesellschaft Böse Geister sein können: Das nahezu fünfstündige Programm war prima!

Viel Musik, viel fürs Auge – wobei Nummernboy Do (Foto) ohne Zweifel die beste Figur und den besten einarmigen Handstand der anwesenden Herren bot – und vor allem viel zum Mitsingen, Schunkeln und Klatschen bestimmten das Abend-Angebot, das genau dem Geschmack der närrischen Frauen entsprach. Die Auswahl der Moderatorin war ein Glückgriff: Auch, wenn man Detlef Simon die Michelle Hunziker nicht ganz abnahm: Er hatte angesichts der Laufarbeit in viel zu kleinen Schuhen zumindest das Mitleid der High Heels gewohnten Damen auf seiner Seite! Sein fröhlich-kokettierender Marsch durchs abwechslungsreiche Programm gefiel.

"Das Wasser von Münster is jut"

Gleich mehrere Highlights setze der Abend: Die erstmal aufspielende Kölner Gruppe „de Botzedresse“ mischte Kölle Alaaf geschickt mit Neuer Deutscher Welle und Aktuellem und stand den beliebten und bekannten „Kolibris“, ebenfalls vom Rhein, in nichts nach. Auch wenn die natürlich schon so manchen Hit gelandet haben – „Schau mir in die Augen“ kann eben jede mitsingen. Auf gleicher Welle und gleich erfolgreich: Die „Dröpkes“ verbeugten sich von den fulminat mitsingenden Münsteranerinnen mit dem abgewandelten Song „Das Wasser von Münster is jut!“ und zeigten, dass auch harte Beats und eine E-Gitarre durchaus in den närrischen Rahmen passen.

Prost. Mädels - wir haben Spaß!

Männerballett zum Staunen

Auch mit den Tanzcorps hatten die Verantwortlichen Bonbons zu bieten: Die Rheinmatrosen überzeugten mit Exaktheit und Akrobatik, die Rietberger Prinzengarde – ein Männerballett – mit einer Super-Choreografie. Dass der Elferrat der Bösen Geister nicht nur im Küssen Meister ist, wie es das Vereinslied verrät, sondern auch als „Elf Cheer-Leader“ Beachtliches leistet, wurde mit viel Spaß und Beifall belohnt.

Lächeln ist ihr Markenzeichen: Die Rheinmatrosen brachten die Bühne zum Wackeln und die Zuschauerinnen auf die Stühle.

Mr. Sehnsucht und Mr. Feinripp

Auch Stadtprinz Andreas IV. sorgte mit seiner Stadtwache und Fanfare gleich zu Beginn für ein buntes Bühnenbild – hier erklangen wenigstens ein paar münstersche Takte – „Zwischen Rathaus und Lamberti“ war sonst wenig angesiedelt. Dafür gab es „italienische Sehnsucht“ mit Schlagersänger Oliver Frank und Schlüpfriges im Schlüpfer, vorgestellt von „Mr. Feinripp“ Guido Hoss.

Feder und Fantasie, Pailetten und Perücken: Bei der Damensitzung macht schon das Vorbereiten der Kostüme Spaß.

Swinging Fanfares und viele Zwerge

Zum Ende rafften sich geschaffte Frauen dann noch auf zu einem Zwergen-Tanz, den die Swinging Fanfares aus Düsseldorf mit einem Supersound untermalten – ein Super-Team zum gerne Wiederhören! Und ein leidender Moderator zog die Puschen (Foto links) zum Abschied an - es war ihm so gegönnt! Eine durchaus weise Entscheidung übrigens, lieber keinen Büttredner als einen schlechten einzukaufen – auch so war die 14. Damensitzung rundum gelungen! Nach dem Programm ging es im Foyer der Halle mit dem Duo Tanzexpress für viele der wieder fantasievoll kostümierten Frauen noch lange munter weiter.

Heike Hänscheid

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: