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Friedrich-Hundt-Gesellschaft unter den "Dank"-Preisträgern: Land ehrt den Einsatz für die Fotokunst

Zahlreiche Fotoausstellungen hat die Friedrich-Hund-Gesellschaft mit dem Stadtmuseum realisiert. Stuart Heydingers Bilder - wie hier das Porträt von Winston Churchill - konnte man 2008 sehen [Foto: Stadt Münster]
Den kulturellen Ehrenamtspreis „DER DANK–Ehrensache Kultur“ hat Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff am Dienstag Abend in der Bundeskunsthalle in Bonn zum zweiten Mal verliehen. Erfreulich: Die Friedrich-Hundt-Gesellschaft aus Münster ist unter den Preisträgern.
Ausgezeichnet wurde beispielhaftes Engagement für die Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen. Der Preis wird in den Kategorien „Erhalten“, „Erleben“ und „Erfinden“ vergeben.
Jeder Nominierte gewinnt einen Preis
Neu eingeführt wurde in diesem Jahr, dass jeder der Nominierten ein Preisgeld gewinnt: Der erste Preis ist mit jeweils 5000 Euro dotiert, der zweite Preis mit je 2000 Euro und der dritte Preis mit 1000 Euro.
Der Staatssekretär sagte im Rahmen der Preisverleihung: „Nicht der Staat trägt die Kultur, sondern jeder Einzelne von uns. Der Staat kann sie nur fördern und die Rahmenbedingungen schaffen. Daher kommt dem Ehrenamt in der Kultur eine essentielle Bedeutung zu. Das gilt es durch diesen Preis zu betonen und auf diese Weise Dank zu sagen an alle, die sich in vorbildlicher Weise engagieren.“
ZDF-Moderatorin präsentierte
Die Laudatoren Sabine Postel, Bill Mockridge, Rudolf Kowalski und Sissy Höfferer ehrten die Nominierten und wurden auf der Bühne von Gregor Meyle und dem Improvisationstheater „3 Kölsch ein Schuss“ mit Frontfrau Susanne Pätzold unterstützt. Durch den Abend führte ZDF-Moderatorin Nadine Krüger.
Die Gewinner
Gewinner in der Kathegorie "Erhalten" ist der Heimat- und Geschichtsverein für Beckum und die Beckumer Berge e.V. In der Kethegorie "Erleben" siegte das Schönebecker Jugend-Blasorchester Essen e.V.. In der Kathegorie "Erfinden" wurden mit 5000 Euro belohnt der Verein Cultur-Tupfer aus Detmold, der zweite Rang ging an den Kulturverein Alte Brennerei Schwake und der dritte Preis eben an die münstersche Friedrich-Hundt-Gesellschaft.
Friedrich-Hundt-Gesellschaft
Die Friedrich-Hundt-Gesellschaft wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, der
künstlerischen Fotografie in Münster ein Forum zu bieten. Seit 1992 wurden im Stadtmuseum Münster 58 Fotoausstellungen gezeigt. Dabei gilt die Förderungen den drei Ebenen: junge Nachwuchstalente, Künstler-/Innen aus der Region, bedeutende Fotografenpersönlichkeiten. Sie ist über NRW hinaus die einzige Gesellschaft, die sich auf die Förderung der Kunstgattung Fotografie spezialisiert hat. Mit ihrem Ausstellungsangebot gelingt es der Friedrich Hundt-Gesellschaft, die Bedeutung der Fotokunst neben Kunstinteressierten auch einem Publikum zu vermitteln, für das die künstlerische Fotografie bislang nicht so vertraut ist. Die Gesellschaft wird mit rund 40 Mitgliedern rein ehrenamtlich geführt.
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