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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Neues Uni-Projekt: Studierende unterstützen Grundschulkinder beim Spracherwerb

Die Beteiligten am neuen Projekt

Klaus Ehling (Stadt Münster), Agnes Heuvelmann (Familienministerium), Edwin Stiller (Schulministerium), Dr. Sabina Schroeter-Brauss, Prof. Dr. Klaus-Michael Köpcke und Dr. Marianne Ravenstein (v.l.) [Foto: PR]

[27.01.2010 | Münster | ECHO]

Das neue WWU-Forschungsprojekt „Chancen der Vielfalt nutzen lernen" ist heute Abend an den Start gegangen: Es will Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund helfen, die gleichen Chancen wie ihre deutschen Altersgenossen zu bekommen und sie zu nutzen.

„Insbesondere ist der Übergang von der 4. Jahrgangsstufe zu einer weiterführenden Schule für diese Kinder oft nicht möglich. In aller Regel scheitern sie an mangelnden Deutschkenntnissen", sagt Prof. Dr. Klaus-Michael Köpcke vom Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Das neue WWU-Forschungsprojekt „Chancen der Vielfalt nutzen lernen" will dazu beitragen, diese Sprachprobleme zu lösen und die betroffenen Kinder dazu befähigen, höherwertige Abschlüsse zu erreichen. Der Europäische Integrationsfonds unterstützt das Vorhaben mit 240.000 Euro für vier Jahre.

Bildungsniveau erhöhen

Zu den Hauptzielen gehört die Erhöhung des Bildungsniveaus von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte. Sie sollen im Grundschulalter gezielt gefördert werden, um ihnen den Übergang auf weiterführende Schulen zu erleichtern. „Viele Kinder aus Einwandererfamilien haben zwar eine gute mündliche Sprachkompetenz im Deutschen, die auf der gesprochenen Alltagssprache basiert. Diese Sprachkompetenz reicht aber nicht aus, um dem Unterricht an einer Realschule oder an einem Gymnasium folgen zu können", erklärt Prof. Köpcke, der das Projekt gemeinsam mit Dr. Sabina Schroeter-Brauss leitet.

Förderunterricht

Die Kinder sollen mit Hilfe von Förderunterricht dazu befähigt werden, auch schrift- und fachsprachliche Kompetenzen im Deutschen aufzubauen. Dazu brauchen sie einen umfangreichen Wortschatz, eine sichere Beherrschung der Grammatik sowie einen kompetenten Umgang mit den sprachlichen Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben.

Studierende unterrichten Deutsch

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Lehramtsstudierende dazu ausgebildet, Kinder mit Zuwanderungsgeschichte des 3. und 4. Schuljahres an münsterschen Grundschulen in Deutsch als Zweitsprache zu unterrichten. Die Studierenden besuchen zunächst ein Vorbereitungsseminar, in dem sie lernen, den Sprachstand der Kinder zu ermitteln, konkreten Förderbedarf zu diagnostizieren und Sprachunterricht für Kleingruppen mit bis zu fünf Schülern vorzubereiten.

Start an vier Schulen

An vier münsterschen Grundschulen (Clemensschule, Ludgerusschule und Clemensschule in Hiltrup sowie die Eichendorffschule in Angelmodde) werden diese Studierenden ab Februar dann Förderunterricht für rund 80 Kinder geben. Seminare und Förderunterricht werden als Studienleistungen anerkannt. „Das Projekt sucht und praktiziert die Zusammenarbeit zwischen der WWU und der Stadt Münster", so Prof. Köpcke.

Zwei Promotions-Vorhaben

Eine Projektmitarbeiterin, die selbst eine Zuwanderungsgeschichte hat und zweisprachig (deutsch/russisch) ist, wird die Studierenden auf ihre Aufgaben in der Schule vorbereiten und sie während der Förderunterrichtsphasen beraten. An das Projekt angegliedert sind auch zwei Promotionsvorhaben, die sich mit dem gesteuerten Zweitspracherwerb von Kindern mit türkischer beziehungsweise russischer Muttersprache beschäftigen.

  • Bigfoot-Rennen
    [23.06.2010 | TA]

    Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.

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  • Stangier, Felder, Ludwig
    [17.06.2010 | TA]

    Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.

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  • Start Leonardo-Campus-Run
    [16.06.2010 | LUH]

    Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.

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  • LCR, 2009
    [02.06.2010 | TA]

    Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.

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  • Hagedorn
    [20.05.2010 | TA]

    Am 8. November hat er sein bisher letztes Fußballspiel bestritten, seither durfte Tim Hagedorn nicht mehr auf den Platz. Der 24-jährige WWU-Lehramtstudent geriet in einen Strudel. Sein Name wurde im Zuge des bundesweit beachteten Wettskandals genannt.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: