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Bewerben für den Unternehmerinnen-Brief: Rat und Vernetzung für Gründerinnen

Brigitte Sträßer und Christel Zeisler vom FrauenForum laden auch 2010 wieder Gründerinnen und Unternehmerinnen im Münsterland ein, sich um den U-Brief NRW zu bewerben. [Fotos: PR]
Sieben waren es im vergangenen Jahr, 43 seit Beginn der Initiative: Das Münsterland hat bei der Auszeichnung von Gründerinnen und Unternehmerinnen mit dem Unternehmerinnenbrief NRW die Nase vorn.
Landesweit haben bislang 150 Frauen die Urkunde bekommen, nutzen sie als Referenz und profitieren vom Rat ihrer Experten und Patinnen.
Koordination von Münster aus
Das FrauenForum e.V. in Münster koordiniert die Aktivitäten der elf Regionen in NRW. Auch in Münster wird es 2010 wieder vier Präsentationstermine geben. Der Startschuss fällt am 3. März, Bewerbungen sind für den ersten Durchgang noch bis zum 3. Februar möglich. Danach wird es in der ersten Jahreshälfte im Juni noch eine weitere Möglichkeit geben, sich zu bewerben.
Rat und Vernetzung
„Auch Einzelunternehmerinnen müssen kein Einzelkämpferinnen sein“, beschreibt Brigitte Sträßer die Idee des Unternehmerinnenbriefs, der alle Branchen berücksichtigt und auch viele Gründungen von Freiberuflerinnen prämiert. „Der U-Brief bietet Rat und Vernetzung auf kurzen Wegen, das ist seine Stärke.“ Wer sich erfolgreich um eine Teilnahme bewirbt, präsentiert das Gründungs- oder Wachstumskonzept persönlich vor einem Expertenteam mit Vertretern aus Kammern, Banken, Unternehmen und Beratungseinrichtungen. Diese beurteilen die Erfolgsaussichten des Vorhabens, stellen Kontakte her, geben Tipps für die weitere Entwicklung und zeichnen die Bewerberin mit dem Unternehmerinnenbrief aus, wenn sie fachlich und persönlich überzeugt.
Beispiel Dr. Anke Tripp
Eine von ihnen war im vergangenen Jahr Dr. Anke Tripp (Foto rechts). Die Medizinerin und Marketingexpertin hat 2009 in Münster die Beratungsagentur „marketingcase“ gegründet und entwickelt Kommunikationskonzepte für Unternehmen der Gesundheitsbranche. „Ich wollte seit Jahren schon eine eigene Agentur führen“, sagt Anke Tripp über den Weg von der Festanstellung in die Selbstständigkeit.
Ein Jahr lang begleitet
Mit dem Unternehmerinnenbrief kann sie ihren Kunden nicht nur zeigen, dass sie fundiert und mit einem wirtschaftlich klugen Konzept startet, sie wird auch von einer Patenschaft profitieren können. Denn jede Gründerin, die den Unternehmerinnenbrief NRW erhält, wird ein Jahr lang von einer erfahrenen Unternehmerin oder einem Unternehmer begleitet.
Alle Informationen zum Unternehmerinnenbrief und zur Bewerbung finden sich unter www.unternehmerinnenbrief.de
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