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Futsal-Titel für den UFC jetzt greifbar nahe

Kapitän Gereon Quick führte den UFC zum prestigeträchtigen Dreier gegen Köln und damit wohl auch in die Qualifikation für den DFB-Wettbewerb. [Foto: Austermann]
In der westdeutschen Futsalmeisterschaft ist eine Vorentscheidung gefallen. Im Gymnasium St. Mauritz wehrte der amtierende West-Meister UFC Münster den Angriff der Futsal Panthers Köln so gerade eben noch ab und holte sich mit dem 6:5 (3:2) den sechsten Dreier im siebten Spiel.
Der Tabellenführer hat jetzt bei zwei noch ausstehenden Partien gute Chancen, sich als Nummer eins dieser Liga für das Viertelfinale im DFB-Futsal-Cup zu qualifizieren.
Zum Erstaunen der Gäste zauberte der UFC seinen ehemalige Könner Rafael Bianco, Jahrgang ´83, wieder aus dem Hut, der zuletzt ohne Futsalverein war. Der ehemalige niederländische Futsalnationalspieler war gleich zur Stelle und mit drei Treffern erfolgreichster Schütze in einem sehenswerten Duell zweier alter Rivalen.
Köln kommt wieder wieder heran
Die Kölner hatten in Halbzeit eins mehr Ballbesitz und bezogen geschickt den Torwart ein. Ihre 1:0-Führung aber konterte der UFC schnell - Bianco (2) und Malte Limbrock sorgten für eine Führung. Köln kam vor der Pause zum 3:2 und nach dem Wechsel sofort zum Ausgleich. Phasenweise spielte sich die Partie dann zwischen den Torräumen ab. Sieben Minuten vor Schluss ging der UFC durch Bianco in Führung - dann ging es Schlag auf Schlag. Tobias Lüft erhöhte zum 5:3, die Kölner kamen zum 5:4, Offermann machte das 6:4, Köln schaffte gleich wieder den Anschluss durch einen präzisen Distanzschuss.
Der UFC vergab in dieser Phase seine guten Konterchancen, bei denen Farugh Arezumand und Christoph Rüschenpöhler ihre Dribblings nicht verwerteten. Köln drückte mächtig auf den Ausgleich. Der UFC dankte dann Torwart Tomasz Luzar, der kurz vor Abpfiff mit einer doppelten Glanzparade das Resultat sicherte.
Germanias zweiter Dreier
Germania Mauritz hat sich mit dem 2:1 (1:1) gegen die zweite Mannschaft der Kölner Raubkatzen den zweiten Dreier der Saison geholt und den letzten Platz verlassen. Für das Team von Geraldo Marques trafen Wewerson und Leonardo.
Der Erfolg hätte höher ausfallen können, aber der Gästekeeper machte alleine in der zweiten Halbzeit etliche Großchancen der deutsch-brasilianischen Mischung zunichte. Am Ende bot Germanias Defensive dem Schlussspurt der Kölner die Stirn.
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