Grüne unterstützen Polizeipräsident Wimber: "Er hat eine wichtige Diskussion angestoßen"

Maria Klein-Schmeink (MdB), Gesundheitsexpertin der Grünen im Bundestag, hat sich in die Diskussion um die Äußerungen von Polizeipräsident Hubert Wimber zur Drogenpolitik eingeschaltet. [Foto: PD]
Münsters grüne Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink, zugleich Gesundheitsexpertin ihrer Partei im Bundestag, hat sich jetzt in die Diskussion um die Äußerungen von Polizeipräsident Hubert Wimber zur Drogenpolitik eingeschaltet.
Wie die Politikerin anmerkt, habe der Behörden-Chef eine "wichtige Debatte" angestoßen. Anders als von Christdemokraten unterstellt, sei von ihm kein Zweifel daran gelassen worden, dass die Beamten Verstöße gegen die Gesetzeslage ahnden würden. "Die Polizei kann ihr Handeln nicht danach ausrichten, ob sie ein Gesetz als ,gut' oder ,schlecht' ansieht“, habe eine von Wimbers unmissverständlichen Aussagen gelautet. So gehe es vielmehr darum, dass die geltende Paragrafenlage in eine Sackgasse geführt habe.
"Kein wirksamer Verbraucherschutz"
„Die Kriminalisierung von Konsumenten, wie sie gerade durch die ausgesprochen niedrige Menge, die man in Nordrhein-Westfalen besitzen darf, verstärkt wird, führt letztlich dazu, dass viele Jugendliche mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Außerdem kann so kein wirksamer Verbraucherschutz greifen", fügt GAL-Ratsherr Carsten Peters hinzu. "Wir brauchen eine Kehrtwende - eine Kehrtwende, die Aufklärung favorisiert, zudem den verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit fördert“, spricht sich Peters für ein Umdenken aus.
Zusätzlich benötige man man politische Rahmenbedingungen, die jugendtypische Verhaltensweisen von illegalen Märkten abkoppele. Vernünftige, sachliche Cannabis-Politik dürfe das Gefährdungspotenzial dieses Rauschmittels nicht verharmlosen. Ähnlich wie bei Alkohol und Tabak müsse die Entkriminalisierung zusammengehen mit Programmen zum Jugendschutz, zur Prävention und zur Schadensminderung, unterstreichen Klein-Schmeink und Peters.
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- [09.05.2010 | ECHO]
Die Grünen reagieren schnell: Bereits am Dienstag, 11. Mai, laden sie zu ihrer nächsten Mitgliederversammlung ein - rund 48 Stunden nach der Landtagswahl. Beginn der Sitzung ist um 19.30 Uhr im grünen Zentrum an der Windthorststraße.
Wichtigster Punkt des Treffens: Aussprache über das Ergebnis der Landtagswahl. Darüber hinaus stehen Mitteilungen und Berichte auf dem Programm.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:








also ich bin alles andere
also ich bin alles andere als militant, nur wenn ich sowas lese was Sie hier von sich geben Herr Heß das sie behaupten ich würde jede Art von Drogen nehmen und hätte eine weiche Birne und so sinnloses Gelaber! Ich bin ein erwachsener junger Mann und brauch mir von niemandem, nicht von der Regierung, nicht von der unaufgeklärten Gesellschaft, verbieten etwas zu konsumieren was mir gut tut! das sind nichts als Vorurteile was Sie Herr Heß hier von sich geben, also befassen Sie sich doch bitte einfach mit einem anderen Thema wenn Sie hier kein Plan von der Materie haben und sowieso nicht kiffen, also suchen Sie sich ein Thema was Sie betrifft und verzählen Sie mir nicht das Ich Drogenprobleme habe oder das ich kein Maß halten kann... also wenn Sie hier nur Leute beleidigen wollen, dann gehen Sie doch in einen Chat oder was weiß ich
Böser Tabak und gutes Cannabis III
Nun haben sich (mehr oder minder) für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen: ein grüner Ratsherr ohne jede Meriten beim Thema, ein militanter Kiffer und nur einer (woewe), der/die sich mit Fakten dem Thema nähert. Liest man Kiffer Adrians Geböller lernt man jemanden kennen, der offenbar mit jeder Art von Drogen Probleme hat und das Maßhalten nicht gelernt hat (jedesmal mit Kopfschmerzen aufwachen usw.).
Ich habe auch nichts gegen "Kiffer" aber viel gegen Leute wie Adrain 134 mit ihrer egoistischen "Argumentation". Von zu viel Kiffen gibt es bekanntlich eine weiche Birne. Von zu viel Alkohol übrigens auch, von zu viel Tabak dagegen nicht.
Mein Problem ist aber ein anderes: warum werden dann Raucher dermaßen schurigelt. Da hängen auch genügend Existenzen und Arbeitsplätze dran.
Ob Polizeipräsi Hubert Wimber seinen Kollegen in den Rücken fällt, mögen zuerst die Kollegen selbst beurteilen. Bisher ist mir noch keine einzige zustimmende Wortmeldung eines Polizisten bekannt. Dafür eine schöne Karikatur in der heutigen WN.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Heß
Cannabiskonsument
1. Was fürn Problem haben Sie, HERR HESS, damit,wenn ich mir statt nem Feierabendbier zuhause nen Joint rauche ? Fühlen Sie sich dadurch etwa belästigt oder so ?!
2. Ändert das Verbot von Cannabis nicht das gernigste ! ich sage das aus eigener Erfahrung ! es erschwert mir nur mir mein Cannabis zu besorgen, was so oder so klappt, und so gut wie immer verfügbar ist.
3. Warum sollte ein Polizeipräsident nicht sagen dürfen ob es überhaupt sinnvoll ist, friedliche Kiffer zu verfolgen, die niemandem etwas tun wollen, den Kiffern das Graß abnehmen und sie wieder gehen lässt, dann holt sich der Kiffer am nächsten Tag sowieso wieder was zu rauchen... und der Eigenverbrauch solange man nicht mehr als 6 gr. hat (je nach Bundesland) sowieso nicht unter Strafe steht, also was soll dann das ganze Theater ??
4. Wie würde es denn Ihnen gefallen, wenn Alkohol verboten und Cannabis erlaubt wäre, und ihnen der Alkohol aufgrund seiner Wirkung einfach lieber ist, Sie dafür aber immer bei jemandem anrufen müssten, und mal klappts und mal nicht, sich etwas vornehmen wollen, z.B. eine Feier o.Ä. veranstalten und sie sich an diesem Tag eben keinen Alkohol besorgen können, weil er ja verboten ist und somit nur bei "kriminellen" zu holen wäre, das fühlt sich richtig gut an -.- nur weil jemand der da oben sitzt und womöglich noch Bestechungsgelder von den legalen Drogenindustrien bekommt, sagt "es gibt doch schon 2 Drogen da brauchen wir nicht noch eine Dritte" oder so saudummes Geschwätz...
5. Ist es besser, wenn ich mein ehrlich erarbeitetes Geld in den Schwarzmarkt anstatt in die Staatskasse stecke, wenn ich kiffen möchte ?! Warum sind Sie überhaupt dafür, dass 7,2 Milionen Kiffer in Deutschland dafür kriminalisiert werden, nur weil sie sich selbst "schaden"... Und wie Stefan Raab schon sagte, würde er nachts in ner dunklen Straße lieber 3 bekifften Leuten begegnen als 3 besoffenen...
6. Bin ich ganz und garnicht der Meinung das Herr Wimber seinen Polizeibeamten in irgendeiner Art und Weise in den Rücken fällt mit seiner Aussage, nein im Gegenteil! Ich denke ehr dass er seine Beamten entlasten möchte, da er und da ist er sicher nicht der Einzigste, das Problem einfach an der Wurzel packt und nicht wie viele Politiker (Hauptsächlich CDU/CSU), Drogenkontrollen an Schulen oder so einen Quatsch fordern! Da ein Polizeipräsident diese Lage in Bezug auf Cannabis und andere Drogen am bessten beurteilen kann! Also wieso haben bestimmte Politiker etwas dagegen wenn ein Polizeipräsident endlich mal auf den Punkt kommt und nicht wie jeder andere den Mund hält, weil es ihm zu heikel ist wofür man auch ganz klar Verständiss haben muss, wenn man schon Sachen liest wie: "riskiert Polizeipräsident seine Karriere?" aber ich denke solange die CDU/CSU an der Macht ist, haben wir schlechte Karten auf eine vollkommene Entkriminalisierung der Cannabiskonsumenten...
Böser Tabak und gutes Cannabis II
Ach nö, weit habe ich gar nicht am Thema vorbei geschrieben. Mir muss mal wirklich jemand erklären, warum man einerseits unbescholtene Gastwirte an den Rand der Existenz bringt und zuweilen ein Stück drüber hinaus. Oder Raucher fast schon kriminalisiert (Passivrauchen) Und andererseits für Freiräume in einer Sache plädiert, die für Kiffer sicher interessant, für (grüne und andere) Gutmenschen sicher ihrem Weltbild entspricht, aber im größten Teil der Gesellschaft unverändert distanziert bis deutlich ablehnend bewertet wird.Selbst und gerade in den Niederlanden weht längst ein anderer Wind. Aus guten, aus sehr nachvollziehbaren Gründen, die auch diesseits der Grenze gelten. Und sei es nur die Tatsache, daß in den NL die Freigrenzen erheblich gesenkt wurden, hier aber deutlich herauf gesetzt werden sollen.
Tabak ist übrigens beim Fahren erlaubt, Cannabis dagegen nicht. Und die hübschen Pflanzen mit dem gezackten Blättern haben heute einen deutlich höheren Wirkstoffgehalt als '68 oder gar zu Kara Ben Nemsis Zeiten.
Und während die einen Kollegen mit enormen Aufwand Hanfplantagen suchen und ausheben, sagt ausgerechnet der oberste Polizist der Stadt etwas, was dem Tun und Selbstverständnis seiner Kollegen de facto in den Rücken fällt. Unabhängig vom Inhalt seiner Wortmeldung (zu der mag jeder stehen wie beliebt) ist Hubert Wimbers Einlassung mindestens ungeschickt.
Und die nette kleine Sottise zum Hawerkamp samt Herrn P., die paßt nunmal auch zu diesem Thema. Pauca sed matura -manche begreifen es in ihrer Mediengeilheit eben nie.
Mit freundlichen Grüßen vom Hawerkamp
Michael Heß
Böser Tabak und gutes Cannabis
Es gibt wohl kein Thema, bei dem der grüne Ratsherr Peters... Nun äußert sich er sich auch zum Drogenkonsum, spricht von "Kriminalisierung" der Konsumenten ("Kiffer") und fordert indirekt eine Anhebung der Bagatellgrenzen. Der Hawerkamp lässt einmal mehr grüßen.
Man kann zur Äußerung des grünen Polizeipräsidenten Hubert Wimbers stehen wie beliebt. Unabhängig vom den Auslassungen des grünen Drogen"experten" Peters fällt aber auf: Tabakkonsumenten werden auch und gerade von Grün immer weiter in die Negativecke gedrängt. Zur gleichen Zeit wird Cannabiskonsumenten ein Freibrief erteilt. Hier wird fast schon kriminalisiert (Passivrauchen), da wird verharmlost, was das Zeug hält. Denn harmloser als Tabak ist Cannabis mit Sicherheit nicht. Umgekehrt formuliert: gefährlicher als Cannabis ist Tabak auch nicht.
Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: für Grün sind Tabakraucher wohl schlimmere Zeitgenossen als Cannabisbekiffte. Bei Lichte besehen ein weiteres Indiz dafür, welche schräge Werteordnung c/o Grüne in die Gesellschaft Einzug hält.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Heß (weder Raucher noch Kiffer)
Die Gefährlichkeit von Drogen
"Denn harmloser als Tabak ist Cannabis mit Sicherheit nicht."
Hmmm, da schreibt aber die neuere Literatur was anderes:
Alkohol: Platz 5, Tabak: Platz 9, Cannabis: Platz 11.
Aus: Nutt, King, Saulsbury, Blakemore "a rational scale to assess the harm of drugs of potential misuse", in: The Lancet, Vol. 369, p. 1050 p. (2007).
Ähnlich bereits der Roques-Report v. 1998, wo Heroin, Alkohol und! Tabak zur Gruppe der hoch abhängig machenden Substanzen gehören. bzw.
Hermann FAHRENKRUG, Gerhard Gmel für Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (1996): Rangfolge: Heroin, Kokain, Alkohol, Nikotin, Ecstasy, Marihuana, Koffein
Übrigens: Ein Freibrief soll die Legalisierung nicht sein, sondern eine kontrollierte Abgabe an (einen eingeschränkten Nutzerkreis von) Erwachsene. Damit: Beseitigung der Beschaffungskriminalität, Abgabe der Drogen bei hoher Qualität.
Und ein Schlusszitat: "Rauchen trägt zu einer Vielzahl von Krankheiten bei und gilt als die häufigste vermeidbare einzelne Todesursache in den westlichen Industrieländern und verursacht mehr vorzeitige Todesfälle als Aids, Heroin, Kokain, Alkohol, Feuersbrünste, Autounfälle, Morde und Selbstmorde zusammengenommen." aus Die sozialen Kosten des Tabakkonsums in der Schweiz 1995 – Epidemiologie – Direkte Kosten, A. Frei, Basel, Suchtforschung des BAG, 1996 – 98
woewe (weder Raucher noch Kiffer)
cannabis
hui, da wird aber völlig am thema vorbei geschrieben werter herr heß!
wahrscheinlich hat sich beim wort "hawerkamp" automatisch das hirn abgeschaltet.
lieber herr heß,
bitte setzen sie sich mal mit der problematik auseinander, anstatt persönliche niederlagen zum stadtgespräch zu machen!