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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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USC-Gegner Rote Raben: Nadja Jenzewski beantwortet die echo-Fragen zum Spieltag

Jenzewski

Peilt mit den Roten Raben eine Revanche für das 2:3 im Hinspiel an: Vilsbiburgs Kapitänin Nadja Jenzewski. [Foto: Hackmann]

[08.02.2010 | Münster | LUH]

Für die Roten Raben Vilsbiburg, immerhin Deutscher Vizemeister, war es ein Albtraumstart in die Saison, das 2:3 im ersten Bundesligaspiel beim USC Münster. Dass die Raben am Mittwochabend zum Rückrundenauftakt mit einem Sieg gegen die Westfalen Revanche nehmen wollen, liegt auf der Hand. Raben-Kapitänin und Zuspielerin Nadja Jenzewski beantwortet die echo-Fragen zum Spieltag.


echo: Frau Jenzewski, noch einen dicken Hals, wenn Sie an das Hinspiel gegen den USC denken?

Nadja Jenzewski: „Auf jeden Fall haben wir von unserer Seite noch eine Rechnung mit dem USC offen. Im Hinspiel haben wir uns beim 2:3 gar nicht gut präsentiert. Ich persönlich und meine Mannschaft wollen da am Mittwoch ein deutlich besseres Spiel abliefern als in Münster. Wir haben schon eine kleine Revanche vor!“


echo: Mittlerweile findet sich der USC im Mittelfeld wieder, die Raben mischen oben mit. Ein Pflichtsieg für Vilsbiburg?


Jenzewski: „Das würde ich nicht so formulieren. Natürlich will jede Mannschaft gewinnen, gerade vor eigenem Publikum. Aber den USC darf man nie unterschätzen. Wir müssen gehörig aufpassen, sonst werden wir bestraft.“


echo: Schwingt das noch frische Aus im Europapokal bei den Raben noch etwas mit?

Jenzewski: „Wir hatten nach dem Ausscheiden eine Woche frei, haben Familien und Freunde getroffen. Beim Training danach war das Thema nicht mehr so präsent. Es lohnt sich jetzt auch nicht, sich darüber noch zu ärgern. Wir sind jetzt nach dem Aus den beiden Pokalwettbewerben nur noch in der Meisterschaft gefordert, darauf müssen wir alle Energien verwenden.“


echo: Wie schätzen Sie den USC Anfang Februar ein?


Jenzewski:
„Relativ stark. Die Mannschaft hat ja auch in Wiesbaden nur sehr knapp verloren, und der VCW steht ja noch über uns in der Tabelle. Wir müssen gegen den USC in jedem Fall auf der Hut sein. Münster hat eine homogene Mannschaft, ein gelungener Mix aus jungen und erfahrenen Spielerinnen. Das passt schon. Zudem ist der USC immer sehr kampfstark, das haben wir ja im Hinspiel zu spüren bekommen. Ich bin mal gespannt.“

Interview: Lutz Hackmann

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