Benutzeranmeldung
Nach einem Jahr Amtszeit: Bischof Felix Genn setzt auf mehr Zusammenhalt im Bistum Münster
Seit einem Jahr sitzt Felix Genn auf Münsters Bischofsstuhl - ein Anlass, um über Vergangenes und Zukünftiges zu sprechen. [Foto: Sven Hänscheid]
Mit einem festlichen Einführungsgottesdienst hat Bischof Dr. Felix Genn am 29. März 2009 sein Amt in Münster angetreten. Knapp ein Jahr später zieht er eine erste Bilanz: In einem Interview mit der münsterschen Bistumszeitung „Kirche+Leben“ spricht der Oberhirte über die Herausforderungen der Zukunft.
„Der Bischof ist keine Verwaltungsgröße und keine Art Regierungspräsident, sondern der Pastor der Gläubigen einer Diözese, dem zur Seite die Priester, Diakone und die anderen pastoralen Mitarbeiter stehen“, betont Felix Genn. Um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern, wolle Genn auf einen größeren Zusammenhalt der "Ortskirche", also des Bistums, setzen. „Das Zweite Vatikanische Konzil hat die Aufmerksamkeit auf diese Institution gelenkt, somit auf die Bistümer, in denen und aus denen sich die Gesamtkirche verwirklicht.“
Angemessene Strukturen
Der Oberhirte habe deshalb „mit Blick auf die personellen und finanziellen Mittel die angemessenen Strukturen“ sicherzustellen. Vorwürfe , „die Bistumsstadt Münster sitze am Geldhahn und knebele die anderen“, seien dabei verfehlt. Dass gravierende Neuordnungen vor Ort die treuesten Kirchgänger am härtesten treffen, bedrücke den Geistlichen: „Dieser Schmerz der Veränderung ist unvermeidlich.“ Vorbei sei die Zeit der "versorgten" Gemeinde, Christen müssten selbst "mitsorgen". Angesichts eines wachsenden Priestermangels fordert der Bischof die ehrliche Prüfung, „was wir uns zumuten können“. Er gibt zu bedenken: „Wenn ein Priester zwei Gemeinden bekommt, kann er nicht zwei Pfarrer vereinen.“ Es erfordere mehr Verständnis der Gemeindemitglieder, wenn das Gottesdienst-Angebot verkleinert werden müsse.
Veränderte pastorale Situation
Vorrangiges Ziel des Bischofs ist es, auf Dauer vor Ort „den Grundbestand zu sichern, der Kirche ausmacht: Verkündigung des Wortes Gottes, Feier der Sakramente, vor allem der Eucharistie, und Dienst an den Ärmsten der Armen.“ In Zukunft sollten sich die Christen im Bistum auf eine grundlegend veränderte pastorale Situation einrichten.
[13.05.2010 | ECHO]The Stranglers, The Baseballs, Wolf Maahn und Blind - große Namen veredeln das elfte Eurocityfest Münster von Freitag, 14., bis Sonntag, 16. Mai. Das Beste daran: Die Top-Acts auf der Hauptbühne vor dem Dom gibt’s zum Nulltarif - ein Wochenende voller Musikhighlights.
[11.05.2010 | ECHO]Gut zweieinhalb Monate vor Ende der aktuellen Spielzeit zieht das Wolfgang Borchert Theater jetzt sein (Rekord-)Ergebnis der vergangenen Saison: Hatten in der Spielzeit 2008/09 noch 18.845 Zuschauer 253 Vorstellungen besucht und für eine Auslastung von 76,5 Prozent gesorgt, so kamen in der laufenden Saison bereits 19.335 Besucher in 234 Veranstaltungen im WBT.
[06.05.2010 | ECHO]Der alte, ehrwürdige St.-Paulus-Dom in Münster, Haupt- und Mutterkirche des Bistums, steht vor mehrjährigen umfassenden Sanierungsarbeiten. Erneuert werden müssen das Dach der Kathedrale, die Heizung, Lüftung, Elektrotechnik. Außerdem soll der Brandschutz verbessert und der Salvatorgiebel am südlichen Ostquerhaus restauriert werden.
[04.05.2010 | ECHO]Die katholische Kirche sollte nach Ansicht von münsterschen Theologinnen und Theologen angesichts des Missbrauchsskandals ihre Sexualmoral und ihr Priesterbild überdenken.
[04.05.2010 | ECHO]Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Münster ist im ersten Vierteljahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr klar angestiegen: von 1.695 in den Monaten Januar bis März 2009 auf nunmehr 1.851 - bezogen auf den gleichen Zeitraums.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



