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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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TOP-Thema

Mark Monhof
[07.07.2010 | LUH]

Allmählich wird es Zeit für Mark Monhof und seine Kollegen vom Münsterland-Racing-Team (MRT), ihre Maschinen wieder in den Bulli, respektive auf den Hänger zu laden. Am 11. Juli steht der zweite Meisterschaftslauf des German Endurance Cups (GEC) in Hockenheim für die beiden MRT-Teams auf dem Programm.

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LVM plant kühnen Büroturm in Schräglage - Nachbarn fürchten Wind und Schatten

Neubau-Plan

Gläsern, geneigt und groß: Der Büroturm links nach den Plänen von Prof. Duk-Kyu Ryan soll das LVM-Ensemble am Koldering komplettieren. [Plan: Duk-Kyu Ryan]

[04.03.2010 | Münster | BFB]

17 Etagen, 61 Meter hoch, dem 9 Meter höheren Nachbarturm sichtbar zugeneigt und in Höhe der elften Etage durch einen gläsernen Gang mit ihm verbunden  – der LVM plant an der Weseler Straße einen kühnen, gläsernen Büroturm.

43 Millionen Euro will der prosperierende Versicherer  in die Realisierung der spektakulären Pläne des renommierten koreanischen Architekten Prof. Duk-Kyu Ryan investieren. Dessen Handschrift tragen der Hauptbahnhof  Leipzig, die VW-Arena in Wolfsburg und das Kölner Verlagshaus DuMont . 

LVM: Eine Notwendigkeit

Der Neubau - eine Notwendigkeit. Das expandierende Unternehmen platzt trotz diverser Erweiterungsbauten in den vergangenen Jahrzehnten aus allen Nähten. Obwohl bereits 720 Mitarbeiter in Wechsel jeden zweiten Arbeitstag von zu Hause aus arbeiten, reicht die Bürofläche bald nicht mehr aus. 
Im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft stellte der Leiter der LVM-Immobilien-Abteilung, Herbert Paschant, das spektakuläre Vorhaben heute Abend (Donnerstag) vor.

Modell des LVM-Ensembles an der Ecke Weseler Straße/Koldering nebst Neubau (r.) an der Ecke von-Stauffenbergstraße. Foto: Frobusch

Platz für circa 350 Arbeitsplätze

Äußeres Zeichen für stetiges Wachstum auch in Krisenzeiten. Ein Neubau für etwa 350 neue Arbeitsplätze . Allein 2009 hat der LVM im Vertrieb 360 und im Innendienst 60 neue Arbeitsplätze geschaffen. Weitere werden folgen, prognostiziert Vorstandvorsitzender Robert Baresel und verweist auf  ein sattes Plus von fünf  Prozent bei den Beitragseinnahmen 2009. Aktuell haben 2500 Menschen ihren Arbeitsplatz am Koldering.

"Rote-Erde-Haus" muss weichen

Das gläserne Verwaltungegebäude, energie- und umwelttechnisch auf dem neuesten Stand konzipiert, soll auf dem LVM-eigenen Grundstück an der Ecke Koldering/von-Stauffenberg-Straße gen Himmel wachsen. Dort, wo zurzeit noch das „Rote-Erde-Haus“ aus den 60-er Jahren steht. Das wird abgerissen. Der Erweiterungsbau mit 150 Parkplätzen im Untergeschoss, einer Konferenzebene parterre sowie transparenten Büroetagen  darüber wird „die Stadt architektonisch bereichern. Er stellt eine langfristige Kapitalanlage dar“, sagt LVM-Vorstand Jochen Herwig.

Keine Einwände aus der Politik

In der Rotunde im Stadthaus 3, wo der Ausschuss tagte, gab es keine Einwände gegen den neuen Akzent in der Stadt-Silhouette. Im Gegenteil. Die Kämmerin, hieß es, würde sich über mehr Nachrichten dieser Art aus der Wirtschaft freuen.

Um die Pläne realisieren zu können, bedarf es eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes.  In dem Zuge ist über Abstandsflächen, Schattenwurf und andere nachbarschaftliche Belange zu reden. „Wir werden das Gespräch mit den Anliegern suchen“, versprach Paschant.

Nachbarn haben Einwände

Da mussten er, andere LVM-Vertreter sowie der Architekt nicht weit gehen. Einige dieser Anlieger waren ins Stadthaus 3 gekommen. Später, nachdem der Ausschuss im Prinzip seine Zustimmung gegeben hatte,  gaben sie vor der Tür einen kleinen Vorgeschmack auf die Einwände, die da kommen werden. „Vier Bauvorhaben in 20 Jahren“, rechnete ein Nachbar vor und zeigte deutlich, dass sich nicht jeder auf die zweijährige Großbaustelle (2011 bis 2013)  und das Ergebnis freut. 

"Schon ein ganzes Dorf vor der Nase"

„Bitte nicht noch ein Hochhaus“, winkte eine Anwohnerin ab. „Wir haben doch schon ein ganzes Dorf vor der Nase.“  Häuser, Gärten und Terrassen, die dann im Schatten liegen und eigenwillige Windgeräusche, das sind nur zwei Punkte, die gegen den Neubau ins Feld geführt wurden.

Wenn der Wind sägt...

Ganz zu schweigen von den Säge-Geräuschen, die der Wind seit Jahren am bestehenden Hochhaus fabriziert, und die den Nachbarn zum Beispiel an der von-Lüninck-Straße gehörig auf die Nerven gehen. Ein Problem, dem der LVM seit zwei Jahren beizukommen versucht. Bisher vergeblich. „Wird es beim Neubau auch so sein“, das fragten sich die Anrainer. Die Antworten bleiben abzuwarten.  

Bruni Frobusch

  • [08.04.2010 | ECHO]

    Zwischen Bispinghof, Krummer Timpen und Universitätsstraße, vor dem Institut für Evangelische Theologie, entsteht der Neubau für die Geisteswissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster.

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  • Ansicht Neubau Pharmazeutische Institute
    [06.04.2010 | ECHO]

    Ein 11.000 Quadratmeter großes Forschungs- und Lehrgebäude für die Pharmazeutischen Institute entsteht auf dem Eckgrundstück Apffelstaedtstraße / Orléans Ring im naturwissenschaftlichen Zentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mit dem ersten Spatenstich wurde das 57 Millionen schwere Bauvorhaben am Dienstag, 6. April, offiziell gestartet.

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  • Andreas Pinkwart
    [29.03.2010 | ECHO]

    Im naturwissenschaftlichen Zentrum der Universität Münster entsteht auf dem Eckgrundstück an der Apffelstaedtstraße/Orléans Ring der Neubau für die Pharmazeutischen Institute. Der erste Spatenstich am Dienstag, 6. April, soll den Beginn der Bauarbeiten markieren.

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  • Kinderhaus Brüningheide
    [25.03.2010 | CKR]

    Die vielfältigen Potentiale des Kinderhauser Wohngebiets Brüningheide will die neu gegründete „Image-Werkstatt Schleife“ in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, Engagements der Bewohner und auch das nachbarschaftliche Zusammenleben sollen zeigen, dass das Viertel mehr zu bieten hat als die üblichen Klischees.

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  • [19.02.2010 | ECHO]

    Für die geplante gewerblichen Ansiedlung im Amelsbürener Hansa-Business-Park ist es erforderlich, den Bebauungsplan Nr. 483 zu ändern. Ab Montag, 22. Februar, bis Montag, 8. März, liegt der im Kundenzentrum des Stadthauses 3, Albersloher Weg 33, öffentlich aus.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: