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Der Traum vom gemeinsamen Bauen: Pilotprojekt ermöglicht inviduelle Ansätze

Das Pilotprojekt zum gemeinsamen Bauen erläuterten (v.l.) Birgit Pohlmann, Ralf Riedel, Gabriele Regenitter, Dieter Buth, Christian Schowe sowie Klemens Nottenkemper. [Foto: König]
Ob Großfamilie auf der Suche nach dem behaglichen Eigenheim oder das Senioren-Pärchen mit dem Traum vom altengerechten Domizil: Baugemeinschaften erlauben die Realisierung eigener Ideen. Deshalb stellt Münsters Verwaltung in enger Kooperation mit Wohn + Stadtbau ein Pilotmodell vor.
Über das gesamte Stadtgebiet verteilt, ermöglicht das Projekt „Gemeinsam bauen“ auf fünf Grundstücken die Verwirklichung basisnaher Ansätze. „Vor einem dreiviertel Jahr wurde uns das Konzept auf einer Messe in Oberhausen erläutert“, schildert Klemens Nottenkemper, Leiter der Wohn + Stadtbau, den Hintergrund.
Individuelle Visionen
Zentraler Punkt seien dabei Interessengemeinschaften, in denen sich Anwärter mit ähnlichen Vorstellungen zusammenschließen können. Weil jeder durch seine individuellen Visionen die Gesamtheit bereichere, würden sich hier „eins und eins auch mal zu drei“ addieren, macht Birgit Pohlmann, die als Moderatorin die Protagonisten betreuen wird, eine ganz neue Rechnung auf.
„Selbstbestimmt – innovativ – kostengünstig“ verspricht der Slogan. Selbstbestimmt, weil der eigene Handlungsspielraum nur durch den Konsens mit den ebenfalls selbst ausgewählten Nachbarn begrenzt wird. So lassen sich Pläne vom ökologischen Energiespar-Bungalow bis hin zur integrierten Bürofläche verwirklichen. Innovativ, denn es handelt sich um das erste und einzige Vorhaben dieser Art im Raum Münster. Und kostengünstig, da die Kommune finanzielle Förderung zugesagt hat, auch wenn die Grundstückspreise noch nicht feststehen.
Materielle Hilfen
Nicht ins Motto hat es der Begriff „sozial“ geschafft, obgleich die Initiatoren großen Wert auf diesen Aspekt legen: „Die Anwohner wachsen schon vor dem Einzug zusammen. Miteinander Häuser hochzuziehen, das verbindet.“
Über die materiellen Hilfen hinaus organisiert die Verwaltung den organisatorischen Rahmen, vermittelt die Kandidaten in Teams und knüpft Kontakte zu Architekten. „Es handelt sich jedoch um Eigentums-Objekte“, betont Nottenkemper. Hierin liegt der Unterschied zu Wohngruppen, da Baugemeinschaften selber investieren statt nur zu mieten.
Fachvorträge
Interessenten können sich auf der Messe „Bauen und Wohnen“ vom 11. bis zum 14. März erkundigen, insbesondere halten die Anbieter am 13. März um 15.30 Uhr einen Fachvortrag in der Halle Süd. Eine zweite Informationsveranstaltung findet am 24. März ab 17.30 Uhr in den Räumen der Stadtwerke statt. Der Treff, bei dem die Bewerber die Möglichkeit haben, sich parallel - ihren Wünschen entsprechend - zu finden.
Weitere Auskünfte sind ab Mittwoch verfügbar unter www.gemeinsambauen-muenster.de. Per Mail können Anregungen etc. an info@birgit-pohlmann-wohnprojekte.de geschickt werden.
Ulf König
[12.05.2010 | CKR]Weil er nicht genügend Geld für ein Ticket dabei hatte, wurde ein Elfjähriger am Dienstag, 4. Mai, vom Busfahrer an der nächsten Haltestelle auf die Straße gesetzt. Dabei hatte der Junge ein Gipsbein und war mit Krücken unterwegs. „Das darf nicht passieren“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Petra Willing. Zur Aufklärung des Vorfalls bittet sie mögliche Zeugen um Mithilfe.
[10.05.2010 | ECHO]Bei dem Wettbewerb „KICK – Klasse Ideen, clevere Köpfe“ haben Schüler die Chance, mit Forschungsprojekten zu überzeugen und Geldpreise zu gewinnen. 32 Ideen von jungen Münsteranern sind bei der diesjährigen Ausschreibung der Stadtwerke Münster eingegangen. Welche davon mit Preisen geehrt werden, hat die Jury am vergangenen Donnerstag entschieden.
- [06.05.2010 | CKR]
Gegen das Urteil im Prozess gegen den Wohn+Stadtbau-Geschäftsführer Klemens Nottenkemper, das am Mittwoch, 5. Mai, am Amtsgericht Münster gesprochen wurde, will neben dem Verteidiger jetzt auch der Staatsanwalt Berufung einlegen. Die von der Richterin gesetzte Geldstrafe von 16.000 Euro liegt deutlich unter der Forderung des Anklagevertreters.
- [05.05.2010 | ECHO]
Er habe lediglich die Beschlüsse des Aufsichtsrates umgesetzt und sei sich keiner Schuld bewusst, versicherte Klemens Nottenkemper, als das Urteil schon gesprochen war. Wegen Untreue muss der Geschäftsführer der Wohn+ Stadtbau jetzt 16.000 Euro zahlen – so hat es das Amtsgericht im Prozess um die „Vergnügungsreisen“ am Mittwoch, 5. Mai, beschlossen.
„Verschwendetes Vermögen“: Wohn + Stadtbau-Chef Nottenkemper verurteilt – Anwalt kündigt Berufung an[05.05.2010 | CKR]Wegen „Untreue in vier Fällen“ ist der Geschäftsführer der Wohn+Stadtbau GmbH, Klemens Nottenkemper, am Mittwoch, 5. Mai, am Amtsgericht Münster nach sechs Verhandlungstagen zu einer Geldstrafe in Höhe von 16.000 Euro verurteilt worden. In der Begründung heißt es: „Die Aufsichtsratsfahrten waren sinnvoll, aber nicht notwendig.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



