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Futsaler des UFC diesmal nicht der Favorit

UFC-Trio bei der Torsicherung: Gereon Quick, Till Vogel und Keeper Tomasz Luzar (v. l.) müssen auch im Viertelfinalspiel aufpassen. [Foto: Austermann]
Die sehr vorzeigbare Lausitz-Arena in Cottbus wurde vom Deutschen Fußball-Bund als Finalort des Futsal-Cup auserwählt. Erstmals machen am 26. und 27. März in Brandenburg nur vier Klubs den Titel unter sich aus. Der UFC Münster muss vorher die Viertelfinalhürde nehmen und reist Freitag ins 440 Kilometer entfernte Niefern-Öschelbronn nach Baden-Württemberg.
Im 12.000 Einwohner starken Städtchen ist Samstag (20 Uhr) der süddeutsche Meister FC Portus Pforzheim Gastgeber. Und Favorit? Die Frage beantwortet UFC-Klubchef Georg von Coelln mit einem Ja und machte dabei seiner Ansicht nach nicht in Understatement.
Teilzeitkräfte und Neulinge
„Portus macht seit Jahren fundierte Basisarbeit in der Sportart und stellt eine
gute Mannschaft“, wertet von Coelln, der sich Pforzheims Verfassung live ansah und dem 2005 in einer Pizzeria gegründeten Team attestiert, dazu gelernt zu haben. „Die Offensive ist noch immer die FC-Stärke, aber es geht nicht mehr so bedingungslos wie einst nach vorne.“ 2008 trafen sich die Konkurrenten schon beim DFB-Futsal-Cup – der spätere Meister Münster spielte 1:1 gegen den Herausforderer, den Sven Vidojkovic als Klubchef und unermüdlicher Antreiber führt.
Weil sich die UFC-Möglichkeiten seit 2008 sehr verändert haben, nimmt von Coelln diesmal die Außenseiterrolle in Anspruch. Etablierte und einst immer eingesetzte Leistungsträger wie Till Vogel, Tino Ruggio, David Hellendrung, Simon Tempel, Jonas Bräuer oder „Jules“ Offermann sind nurmehr als Teilzeitkräfte einzuplanen. Einige Herren sind halt aus dem Studentenalter raus und Futsal war immer schon ihr Hobby. Kapitän Gereon Quick, ein weltweit gefragter Mathematiker, weilt zurzeit an der Uni Princeton/USA und fliegt eher heim als geplant. Offermann fehlt Samstag definitiv.
Härtefälle zu erwarten
16 UFC-Spieler wollen jetzt vor Ort sein, zwölf dürfen in den Kader. Neben Klassekeeper Tomasz Luzar, Vogel, Malte Limbrock oder Farugh Arezumand sind DM-Neulinge wie Max Mugrauer, Daniel Dickmann, Wendelin Kemper oder Tobias Lüft einplanbar. „Das Team setzt sich selbst nicht unter Druck“, weiß von Coelln, dass es allen schwer fallen wird, vorher den Kader zu benennen. „Wir leben in flachen Hierarchien, hier spielen viele Freunde. Es wird Härtefälle geben.“
Thomas Austermann
Überblick Viertelfinals
TSV Emmelshausen – VfV 06 Borussia Hildesheim 1:3
MSV Hamburg – Futsal Panthers Köln (13. März)
SD Croatia Berlin – FC Bayern Kickers Nürnberg (13. März)
Infos zum DFB-Futsal-Cup hier
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