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Traumanetzwerk erhält Anerkennung für den erfolgreichen Zusammenschluss

Wolfgang Loos (DG Telemed, 3.v.r.) überreichte nun am UKM die Urkunde an die Mitglieder des Traumanetzwerkes NordWest. [Foto: PR]
Das „Traumanetzwerk NordWest“ ist mit dem „Karl Storz Innovationspreis Telemedizin“ ausgezeichnet worden.
Koordiniert wird das 2008 gegründete Netzwerk von der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums (UKM). Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird von der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed) vergeben.
Heute Urkunden-Übergabe
Wolfgang Loos, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Fachgesellschaft, übergab am heutigen Mittwoch in der UKM-Unfallchirurgie die Urkunde an die Partner des Netzwerkes. Zusammen mit dem „Traumanetzwerk NordWest“ wurde auch ein Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in Bayern ausgezeichnet.
Ansporn für alle Partner
Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, und Wiederherstellungschirurgie des UKM, betont: „Dieser Preis ist der Verdienst aller Projektpartner innerhalb des Traumanetzwerkes und Ansporn für die weitere Zusammenarbeit.“
46 Kliniken arbeiten zusammen
Im Traumanetzwerk NordWest haben sich 46 Kliniken aus NRW und Niedersachsen zusammengeschlossen. Ziel der Netzwerkpartner ist es, durch eine innovative telematische Vernetzung im Rahmen des Projektes Unfallopfer innerhalb von 30 Minuten in eine zur medizinischen Versorgung ihres speziellen Verletzungsmusters geeignete aufnahmebereite Klinik zu bringen.
Viele weitere Beteiligte
Neben den beteiligten Netzwerkkliniken arbeiten bei dem Projekt auch das Institut für Medizinische Informatik und Biomathematik der Universität Münster, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Berufsfeuerwehr Münster, die Gesakon GmbH und die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz zusammen.
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