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USC-Gegner Aachen: Jana Franziska Poll beantwortet die echo-Fragen zum Spieltag

Aachens Leistungsträgerin Jana Frankziska Poll (8), hier mit der Ex-Münsteranerin Anika Brinkmann. [Foto: Hackmann]
In der Vorsaison düpierten sie als Aufsteiger den USC Münster mit einem Sieg, und auch im Hinspiel der Volleyball-Saison 2009/10 machte Bundesligist Alemannia Aachen beim 1:3 am Berg Fidel den Westfälinnen ganz schön das Leben schwer. Am Samstagabend sind die Alemannen Gastgeber der Unabhängigen. Im Vorfeld des Spiels beantwortet Aachens Angreiferin Jana Franziska Poll die echo-Fragen zum Spieltag.
echo: Jana, am 13. Januar gab´s für Sie und Ihr Team gegen Aufsteiger SV Sinsheim den letzten von bisher drei Saisonsiegen. Reicht das gegen den Abstieg, oder wollt Ihr weiter Punkte sammeln?
Jana Franziska Poll: „Wir wollen weiter sammeln. Und wenn angesprochen wird, dass wir seit acht Wochen nicht mehr gewonnen haben, dann muss man auch bedenken, dass wir spielplanbedingt jetzt vier Wochen Pause hatten. Aber natürlich wollen wir nicht abrutschen. Schließlich sind wir mit dem Ziel in dieses Spieljahr gegangen, Platz zehn zu erreichen. Allerdings, hatten wir ein, zwei doofe Spiele, wie das 2:3 daheim gegen Sonthofen mit 15:17 im Tiebreak. Auch gegen Köpenick hatten wir einen Sieg und kein 0:3 eingeplant. Insofern sehnen wir uns schon nach einem Erfolg.“
echo: Der USC blickt auf eine gute Phase zurück mit 8:0 Punkten und Siegen gegen Pokal-Vize Suhl und Meister Schwerin. Motiviert Sie das für Samstag noch mehr?
Poll: „Ich denke, das kann man nicht unbedingt so sagen. Klar sehen wir, dass Münster gerade einen Aufschwung erlebt, mit dem Sieg gegen Schwerin hat wohl niemand so recht gerechnet. Aber das darf uns nicht interessieren. Wir müssen unsere eigenen Stärken in diesem Match einbringen.“
echo: Die Zuschauerzahlen in der Alemannen-Halle an der Neuköllner Straße schwanken zwischen 650 und 1500 Zuschauern. Die Fans sind begeisterungsfähig. Wird es gegen den USC voll?
Poll: „Es wird ordentlich was los sein, schätze ich. Münster ist schon eine Nummer. Auf so ein Spiel freut man sich als Spielerin. Da ist auch eine gewisse Nervosität, aber die ist positiv!“
echo: Sie erwähnten es gerade: In dieser Saison war Platz zehn das Ziel, das Team rangiert derzeit auf Rang zwölf. Hat die Alemannia das Potenzial, sich mittelfristig im Bundesliga-Mittelfeld zu etablieren?
Poll: „Was uns fehlt, ist die Konstanz. Wir hatten uns vorgenommen, in dieser Saison in der Liga mehr mitspielen zu können. Das haben wir ja bewiesen, dass wir das können. Nur derzeit noch nicht über volle Spiellänge. Da gibt es immer wieder Schwankungen. Und wenn wir dann einen Fehler gemacht haben, werden das gleich mehrere. Wichtig wird sein, dass wir uns besser konzentrieren lernen. Und das gilt auch fürs Training. Aber das Potenzial hat diese Mannschaft durchaus.“
Interview: Lutz Hackmann
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