UBC mit nur einem Manko: An der Linie geht zu wenig

Gleichauf in Bornheim, die meiste Zeit wenigstens: Patrick Ogiermann (r.) und Sechtems Matthias Brüggemann. [Foto: Austermann]
In Bornheim scheiterte der UBC Münster am Samstag in seinem letzten Regionalliga-Auswärtsspiel der Serie nur, weil das Manko von der Freiwurflinie an diesem Samstag zu groß war. Beim knappen 75:79 (42:50) gegen die SG Sechtem machte der eine Aufsteiger beim anderen vieles richtig, aber nur 13 von 22 Versuchen von der Linie trafen in den Korb.
Tragisch ist das am Ende nicht mehr, denn die Spielzeit klingt jetzt nur noch aus. Dass UBC-Trainer Götz Rohdewald "trotzdem immer gewinnen will, wenn wir antreten", versteht sich von selbst bei seinem Ehrgeiz. "Hier war auch was drin für uns. Die mannschaftliche Geschlossenheit war groß."
SG ohne Drury
Aur 16 Siege kommt die von Dusko Milic trainierte SG jetzt, auf 16 Niederlagen der UBC vor seinem Saisonfinale am nächsten Samstag in der Unihalle gegen die Bochum Astro Stars.
Sechtem musste erneut den angeschlagenen Aufbauspieler Nate Drury ersetzen und war damit um eine große Stärke beraubt. Milic brachte insgesamt nur acht Akteure, fünf punkteten. Hayden Heiber war beim UBC wieder dabei, nachdem er beim knappen Sieg über Dorsten noch passen musste.
Sechtems Garde um Sascha Walbröhl und Phil Sellers machte in den ersten beiden Vierteln einen Tick mehr aus den Möglichkeiten als die Gäste, die kurzfristig auf die Anreise per Zug verzichtet hatten und den schnellen Weg per PKW wählten. Rohdewald sah die Partie offen, aber die Foulbelastung zu einseitig verteilt. Weil er dieses Ungleichgewicht auch reklamierte, bekam er ein Technisches Foul angezeigt.
UBC mit Vorteilen
Die offenen Viertel drei und vier dominierte Münster in den allermeisten Bereichen. "Ich glaube, wir hatten mehr Rebounds und mehr Ballgewinne, weniger Fehlpässe und weniger Fehlwürfe", notierte Rohdewald. Und musste doch immer wieder bangen Blickes die Freiwurfsituationen verfolgen, denn in den Würfen war an dem Abend der Wurm drin. "Mit einer normalen Quote hätte es wohl gereicht. Wir haben nicht überragend gespielt, aber durchweg sehr geschlossen."
Wie Heiber gefiel erneut auch Brice Brooks, der die zweiten Bälle holte und gute Pässe auf die Außenschützen spielte.
UBC: Heiber (18 Punkte/4 Dreier), Brooks (18/2), Sprünken (11/3), Carduck (10/1), Cozzo (8/2), Ogiermann (6), Göknil, Schulze Pals (je 2), Peters.
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