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Futsal-Entscheidung erstmals ohne den UFC: Aufregung nach Viertelfinal-Aus

UFC-Torwart Tomasz Luzar (l.) hielt bestens, Max Mugrauer traf im Viertelfinale. Beides reichte dem Westdeutschen Meister nicht. [Foto: Austermann]
Das ist eine Sensation, aus münsterischer Sicht keine erfreuliche: Erstmals seit Einführung des DFB-Futsal-Cup im Jahr 2006 ist der zweifache Meister UFC Münster in der Entscheidung nicht mehr dabei. Samstag verlor der Westdeutsche Meister das Viertelfinale gegen Gastgeber FC Portus Pforzheim mit 3:6 nach Verlängerung. Und manche waren in heller Aufregung.
Der Süddeutsche Meister durfte sich in Niefern-Öschelbronn von rund 400 Zuschauern feiern lassen, aber etliche aus der Verliererteam verstanden die Welt nicht mehr. UFC-Klubchef Georg von Coelln haderte mit etlichen umstrittenen Entscheidungen und sah sein Team mehrfach benachteiligt. "Einer von zwei Schiedsrichtern hatte nicht die erforderlichen Futsalkenntnisse", wertete von Coelln restlos enttäuscht.
Auch Köln scheitert
Der UFC ist außen vor, wenn die vier besten deutschen Teams am 26. März in Cottbus um den Einzug ins einen Tag später angesetzte Endspiel ringen. Mit den Panthers Köln erwischte es aus den westdeutschen Zweiten, der in Hamburg sein Viertelfinalspiel ebenfalls nach Verlängerung 4:6 gegen Gastgeber Team Yasar verlor.
3:1 führte Münster in der regulären Spielzeit. Till Vogel, Tobias Lüft und Max Mugrauer trafen. Die agilen Pforzheimer "waren sehr gut", wie von Coelln anerkannte, machten aus ihrem Chancenplus aber deswegen zu wenig, weil der UFC eiunmal mehr defensiv sattelfest agierte und Keeper Tomasz Luzar in vielen Szenen seine Sonderklasse unter Beweis stellte.
Es war nicht einmal mehr eine Minute zu spielen, als Pforzheim zum Anschlusstreffer kam - dabei hätte es nach einem Pressschlag Freistoß für Münster geben müssen, wie von Coelln beschrieb. Einer von insgesamt drei wegen angeblichen Handspiels verhängten Sechsmetern brachte den Ausgleich.
Portus legt zu
Aus dem 3:3 wurde dann ein 6:3 für Portus. Von Coelln sah gerade in der Verlängerung einen der beiden Spielleiter nicht auf der Höhe. "Das ging gar nicht, was da alles gegen uns gepfiffen wurde." In der jetzt entfachten Begeisterung und vor den eigenen Fans machte Portus das Spiel klar.
Thomas Austermann
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