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Der Rat hat gesprochen - Da waren's nur noch zwei verkaufsoffene Sonntage

Nur an zwei statt wie bisher an drei Sonntagen werden verkaufsoffene Sonntage die Kunden in Scharen nach Münster ziehen. [Foto: Frobusch]
Da waren’s nur noch zwei: Mit wechselnden Mehrheiten - die Fraktionen hatten die Abstimmung zur persönlichen Entscheidung freigegeben – segnete soeben der Rat zwei verkaufsoffene Sonntage für dieses Jahr ab. Und damit einen weniger als vom Einzelhandelsverband beantragt. Die Sonntags-Öffnung ist damit für den 5. September und 31. Oktober beschlossene Sache.
Dass der 5. Dezember keine Gegenliebe fand, ist keine große Überraschung. Bereits in den vergangenen Jahren hatten sich die Kommunalpolitiker, viele auch aus den Reihen der CDU, gegen zu viel Kommerz an einem Sonntag im Advent ausgesprochen.
Dafür gab es Zustimmung für den alternativen Vorschlag des Verbandes 5. September, den Schauraum-Sonntag.
2. Mai ist durchgefallen
Durchgefallen bei der Ratsmehrheit hingegen ist der 2. Mai. Weil er auf den Tag der Arbeit (ein Samstag) folgt und Arbeitnehmer um ein langes Wochenende bringen würde. Ein Termin, der vor allem der SPD missfiel.
Im Prinzip gegen jedweden Sonntagsverkauf sprachen sich, anders als die FDP, die Linke, die ÖDP und die Piraten aus. Gegen die Auffassung der meisten seiner Kollegen im Rat hingegen stimmte der grüne Fraktionssprecher Hery Klas für die Sonntagsöffnung. Er hatte zuvor den Runden Tisch gelobt, an dem alle Interessensvertreter sitzen, um für das kommende Jahr einen Kompromiss zu finden. Mit Mehrheit passierte auch der 31. Oktober (Reformationstag) den Rat.
Nach der Abstimmung verließ ein sichtlich verärgerter Tobias Viehoff von der Initiative starke Innenstadt den Saal des Rathauses.
Bruni Frobusch
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