Benutzeranmeldung
Altartafeln von Jan Baegert: Sparda-Bank sichert komplette Restaurierung

Aufwendig restauriert werden jetzt die Werke von Jan Baegert, hier die Vermählung von Maria und Josef, Öl auf Eichenholz, 1505/1510, im münsterschen Stadtmuseum. [Fotos: Stadt Münster]
In seiner aktuellen Ausstellung "Rettet Jan Baegert!" gewährt das Stadtmuseum den Besuchern einen Einblick in die Restaurierungsmaßnahmen für den ältesten städtischen Kunstbesitz. Dank der Unterstützung der Sparda-Bank können nun auch die aufwändigen Arbeiten an den Bildseiten des Marienzyklus' vollendet werden.
„Die Altartafeln sind für Münster, aber auch weit darüber hinaus ein wichtiges Kunstwerk, das wir unbedingt erhalten möchten. Wir freuen uns, dass die didaktisch gelungene Ausstellung bei Jung und Alt Interesse für diese Kunst weckt und so auch zu deren Sicherung für die Zukunft beiträgt“, begründet der Sparda-Bank-Vorstandsvorsitzende Enrico Kahl das Engagement des Geldinstitutes.
Herausragende Bedeutung
„Die Arbeiten von Jan Baegert sind für den städtischen Kunstbesitz von herausragender Bedeutung, da durch die Täuferbewegung 1534/1535 sämtliche Archivalien zerstört wurden und die Tafeln so eines der wenigen Zeugnisse der Kunst aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts sind“, unterstreicht auch Kulturdezernentin Dr. Andrea Hanke.
Großformatiger Altaraufsatz
Die 14 Tafeln des Ausstellungshauses und zwei zugehörige Gemälde in Privatbesitz waren ursprünglich Bestandteile eines großformatigen Altaraufsatzes. Sie stammen von dem namhaften spätmittelalterlichen Maler Jan Baegert. Das Flügelpaar dieses zerstörten Objektes zeigte in geschlossenem wie in geöffnetem Zustand jeweils einen abgeschlossenen Bildzyklus (Foto rechts: Jan Baegert, Krönung Mariens, Öl auf Eichenholz, 1505/1510).
Hospital St. Clemens
Die Flügel wurden wahrscheinlich schon im 18. Jahrhundert auseinandergesägt und zeittypisch gerahmt, so dass 16 einzelne Gemälde entstanden. „Diese Maßnahme wurde möglicherweise durchgeführt, um dekorative Gemälde für das 1731 gestiftete Hospital St. Clemens zu erhalten“, vermutet Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé.
Gemälde auf Eichenholztafeln
Über die Jahrhunderte entstanden zunehmend Schäden an den wertvollen Gemälden auf Eichenholztafeln, die deren dauerhaften Erhalt massiv gefährdeten. Ein zentraler Aspekt der Restaurierung, die Stabilisierung der Bildträger, konnte durch die Arbeiten im Stadtmuseum Münster bereits abgeschlossen werden. Bei den Tafeln des Passionszyklus´ konnte außerdem bereits die Instandsetzung der Bildseiten vollständig ausgeführt werden.
Diplom-Restauratorin Ina Sahl wird in den kommenden Monaten die Tafeln "Krönung Mariens" und "Vermählung von Maria und Josef" restaurieren. Ziel ist es, die erhaltene originale Malschicht zu sichern und wieder in ihrer Farbigkeit wirken zu lassen.
[14.05.2010 | ECHO]Eindrucksvoll, feinsinnig und bisweilen leicht ironisch präsentieren sich ab Sonntag, 16. Mai, 160 Meisterwerke in schwarz-weiß von elf litauischen Fotografen im münsterschen Stadtmuseum.
- [11.05.2010 | ECHO]
Erstmals heißt es für den Zirkus Charles Knie in Münster "Manege frei! Für Menschen, Tiere, Sensationen“. Das Publikum erwartet ein großes Manegen-Spektakel: Alle traditionellen Elemente der Zirkuskunst sind hier im Rahmen einer modernen Choreografie vereint. Am Donnerstag, 20. Mai, startet das Programm mit einer festlichen Abendpremiere auf dem Hindenburgplatz.
[05.05.2010 | ECHO]Ob berühmte Modelle oder längst vergessene Exoten: Die Sonderausstellung „Träume auf Rädern“ faszinierte nicht nur Autoliebhaber. Letzte Gelegenheit für einen Rundgang durch die anschauliche Fotoschau ist am Samstag, 8. Mai.
[03.05.2010 | ECHO]„... Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, sagte einst Heinrich Heine. Am 10. Mai 1933 wurde er Realität: In nahezu allen deutschen Hochschulstädten fanden Bücherverbrennungen statt, auch in Münster. Ein Vortrag am Montag, 10. Mai, in der Stadtbücherei erinnert an diesen Akt kultureller Barbarei, an den Beginn von Verfolgung und Vernichtung.
[30.04.2010 | HDT]Zeitreisen durch das Münster der letzten 60 Jahre. Spannend erzählt, anschaulich ins Bild gesetzt. In seinem neuen Mittwochstreff lädt das Stadtmuseum zu informativen und vergnüglichen Ausflügen durch die Stadtgeschichte ein. Auftakt ist am Mittwoch, 5. Mai. Dann geht es um den Zeitraum zwischen 1950 und 1958 - Jahre, in denen es steil nach oben ging.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



