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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Studieren in Japan: FH-Student begeistert von seinen beiden Auslands-Semestern

Tokio-Yokohama

Tokio-Yokohama ist mit 34,47 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion auf der Welt. Jannis Rinschen hat sie fotografiert. [Fotos: Rinschen]

[24.03.2010 | Münster | ECHO]

„Nihon e Yokoso" - vielleicht sind das die ersten Worte, die Jannis Rinschen bei der Ankunft von seinem persönlichen Tutor zu hören bekam. „Willkommen in Japan."

Der Student der Fachhochschule Münster erfüllt sich mit einem Studium im Fernen Osten an der Otaru University of Commerce einen Traum. Im September letzten Jahres machte sich Rinschen auf den Weg nach Japan, um mit Hilfe von zwei Auslandssemestern noch einmal ein ganz anderes Bildungssystem aus nächster Nähe kennen zu lernen. Für den Studienabschluss kommt er im September nach Münster zurück.

Ikebana und Kalligraphie

In Otaru angekommen, stellte die Universität dem Studenten der Betriebswirtschaft sofort einen persönlichen Tutor zur Seite. Von Anfang an veranstaltete das International Office der Hochschule etwa Kalligraphiestunden oder Kurse in Ikebana, dem klassischen Blumenstecken, um den angehenden Akademikern die japanische Kultur näher zu bringen. Die Sprache habe in der Eingewöhnungsphase keine große Hürde dargestellt, so Rinschen. Denn viele Kurse würden auf Englisch angeboten. Als dann die erste mündliche Präsentation auf Japanisch anstand, sei er allerdings nervös gewesen, räumt er ein.

Taschenrechner verboten

Selbst im schriftlichen Bereich komme er mittlerweile gut mit der japanischen Sprache zurecht, berichtet der Student weiter. Wo andere nur Hieroglyphen erblicken, sieht Rinschen nun Sinn. Mehr Kopfzerbrechen als die Sprache bereiteten dem Studenten am Anfang andere Gepflogenheiten. Rinschen: „Was die Mathematik angeht, sind die Japaner taffer. Taschenrechner und Formelsammlung sind schlichtweg verboten."

Weihnachtsmarkt mit Currywurst

Kuriose Erlebnisse: Er berichtet vom Badekappenzwang und vom Armbanduhrenverbot im japanischen Schwimmbad. Auch gebe es dort stündlich eine zwanzigminütige Zwangspause, in der alle das Wasser verlassen und sich ausruhen müssen.  Als ungewöhnlich empfinde er auch die Karaoke-Begeisterung der Einheimischen. „In kleinen abgeteilten Räumen singen sie nach Leibeskräften den ganzen Abend lang", berichtet Rinschen schmunzelnd. Eher charmant als komisch findet er, dass auch die Japaner einen Weihnachtsmarkt haben, auf dem aus Blockhütten nicht etwa Sushi, sondern Glühwein und Currywurst gereicht wird.

Leckeres, gesundes Essen

Sein vorläufiges Fazit: Es lohnt sich, im Land der aufgehenden Sonne zu studieren. Ein Grund dafür sei, dass es den Horizont erweitere, ein anderer das leckere und gesunde Essen. Auch sei ihm positiv aufgefallen, dass Japaner außerordentlich hilfsbereit, rücksichtsvoll sowie freundlich seien und dass Touristen in Japan, Korea und China günstig reisen könnten.

  • Bio-Obststand
    [14.05.2010 | ECHO]

    Veränderte Konsumgewohnheiten, Klimawandel, Wasserknappheit: Die Ernährungsbranche ist mit großen Herausforderungen konfrontiert. Wie sie ihnen begegnen kann, ist Thema einer „Zukunftswerkstatt".

    Das Institut für Nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft (iSuN) an der Fachhochschule Münster lädt dazu am 16. September ein.

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  • Das FH-Team
    [13.05.2010 | ECHO]

    „Positive Sinnesempfindungen, die mit körperlichem oder geistigem Wohlbefinden verbunden sind." Was Prof. Dr. Guido Ritter so trocken definiert, meint etwas, das scheinbar gar nicht zu definieren ist - den Genuss.

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  • [12.05.2010 | ECHO]

    Eine Stadt ist nie fertig, sondern im Werden. Doch welche Zukunftspotentiale stecken in diesem Vorläufigen?

    Dieser Frage widmet der Fachbereich Architektur, die Münster School of Architecture, eine ganze Reihe. „Stadtansichten" beleuchtet bereits seit 2004 einmal im Jahr immer wieder neue, aktuelle Themen der Architektur.

    Sechs Vorträge

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  • Das Siegerfoto
    [10.05.2010 | ECHO]

    Wahrlich ein Auge fürs Detail hatte Jens Hildenhagen, als er im richtigen Moment auf den Auslöser seiner Kamera drückte.

    Denn was der Physiker vom Laserzentrum der Fachhochschule Münster vor der Linse hatte, ist mit bloßen Augen gar nicht sichtbar.

    Sieger beim Thema "Nano"

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  • Blick in den Innenhof des Luidgerhauses
    [10.05.2010 | ECHO]

    Eine seltene Gelegenheit, den Kreuzgang und den Innenhof des Liudgerhauses zu erleben, bietet sich am Donnerstag, 13. Mai, dem Fest Christi Himmelfahrt.

    Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr lädt die KSHG (Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde Münster) erneut einen Tag vor Beginn des Eurocityfestes zu einem Klassikabend in mediterraner Atmosphäre ein.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: