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Netzwerk der zwölf "Deutschen Kulturstädte": Münster schreibt mit am "Europäischen Stadtbrief"

Stadtbrief-Übergabe (v.l.): Karin Reismann, Frauke Schnell, Heinz-Dieter Klink vom Regionalverband Ruhr, Dr. Andrea Hanke, Kassels OB Bertram Hilgen. [Foto: Stadt Kassel]
Der "Europäischen Stadtbrief" bildet im Jahr 2010 das symbolische verbindende Element im Netzwerk "National Heroes - Deutsche Kulturstädte". Münster hat das Dokument jetzt von Kassel übernommen: Am Samstag, 27. März, hat Bürgermeisterin Karin Reismann es von Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen im Fridericianum entgegengenommen.
Dem Netzwerk "Deutsche Kulturstädte" gehören zwölf Kommunen aus dem Kreis der ehemaligen Kulturhauptstadt-Bewerberinnen an. Jede von ihnen verwirklicht in diesem Jahr bis zu zwei Projekte, die Teil des „Ruhr 2010“-Programms sind. In Münster sind das die Aktionen "Neue Wände - Studentische Kultur an den Städtischen Bühnen" (30. und 31. Oktober) und "Halbstark", ein internationales Theaterfestival für 9- bis 13-Jährige (3. bis 10. November), zwei Bestandteile von "Kulturgebiet Münster 2010".
Initiative aus Karlsruhe
Bei der Übergabe des Stadtbriefes in Kassel wurde Reismann von Kulturdezernentin Dr. Andrea Hanke und Kulturamtsleiterin Frauke Schnell begleitet. Die Initiative zu dem gemeinsamen Vorhaben der Netzwerk-Städte war von der Kulturhauptstadt-Bewerberin Karlsruhe ausgegangen. Dort hatte der Stadtgründer im Jahr 1715 in einem Privilegienbrief den Bürgern für damalige Verhältnisse weit reichende Rechte zugesagt. Im EU-Land Deutschland soll daraus ein Europäischer Stadtbrief entstehen, in dem die zwölf Netzwerk-Teilnehmer zu wichtigen kulturpolitischen Fragestellungen Position beziehen.
Kunst für den öffentlichen Raum
Münsters Beitrag wird sich vor allem mit der Bedeutung von Kunst für den öffentlichen Raum befassen. Die Arbeit wird im Herbst anlässlich des Projekts "Does City/Münster matter?" der städtischen Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst entstehen. Die nächste Station des Stadtbriefes wird Halle (Saale) sein. Übergabetermin ist die Auftaktveranstaltung von "Kulturgebiet Münster 2010" am Freitag, 16. April, in den Städtischen Bühnen.
[13.05.2010 | ECHO]Dass ein älterer Student einen jüngeren in einer Lerngruppe betreut, ist nicht ungewöhnlich. Dass alle Studierenden eines Fachs diese Aufgaben als festen Bestandteil ihres Studiums übernehmen, ist dagegen selten.
[04.05.2010 | ECHO/HDT]Péter Nádas, der vielfach preisgekrönte große Erzähler, Dramatiker und Essayist, gastiert in der Reihe „scene ungarn in NRW“ am Freitag, 7. Mai, ab 20 Uhr in Münster. Der 1942 in Budapest geborene Schriftsteller liest auf Einladung des städtischen Kulturamtes, des Literaturvereins und der Deutsch-Ungarischen-Gesellschaft. Passieren wird's
[03.05.2010 | ECHO]„... Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, sagte einst Heinrich Heine. Am 10. Mai 1933 wurde er Realität: In nahezu allen deutschen Hochschulstädten fanden Bücherverbrennungen statt, auch in Münster. Ein Vortrag am Montag, 10. Mai, in der Stadtbücherei erinnert an diesen Akt kultureller Barbarei, an den Beginn von Verfolgung und Vernichtung.
[27.04.2010 | ECHO]Mit einer Doppel-Lesung setzt sich der Dialog mit ungarischer Literatur fort: György Dalos und die Schriftstellerin Lea Polgár, beide in Budapest geboren, sind am Donnerstag, 29. April, auf Einladung des städtischen Kulturamtes, des Literaturvereins und der Deutsch-Ungarischen-Gesellschaft in Münster zu Gast.
[20.04.2010 | ECHO/HDT]György Konrád gilt als einer der bedeutendsten Intellektuellen Europas. Am Sonntag, 25. April, ab 11 Uhr, ist der 1933 in Debrecen geborene Schriftsteller bei „Scene Ungarn in NRW“ im Rathausfestsaal zu Gast.
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