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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Betrunkener macht "Inventur" in der Wohnung einer 18-Jährigen: Sessel, Wohnzimmertisch, Flachbildschirm landen im Garten ...

Featurebild: Polizei

Die Polizei musste sich in der Aaseestadt um einen 39-jährigen Mann kümmern, der zuvor in der Wohnung einer 18-Jährigen ordentlich hingelangt hatte. [Foto: Tommy S]

[29.03.2010 | Münster | ECHO]

Am Sonntagmorgen, 28. März, um 06.30 Uhr entdeckte die Polizei einen 39-Jährigen, der auf der Weseler Straße in Höhe eines Imbiss-Lokals hilflos herumtorkelte. Nach Feststellung der  Personalien wurde der alkoholisierte Mann mit einem Taxi zu seiner Wohnung im Mehrfamilienhaus in der Aaseestadt gebracht.

Vorsichtshalber hatte eine Streifenwagenbesatzung die Droschke verfolgt. Nachdem die Beamten wenige Minuten vor dem Gebäude ausgeharrt hatten, verließen sie den Standort, mussten jedoch kurze Zeit später aufgrund mehrerer Beschwerden dorthin zurückkehren. Der Münsteraner hatte, nachdem er dem Taxi entstiegen war, die Tür zur Wohnung einer 18-Jährigen eingetreten und hier gründlich "Inventur" gemacht.

Gegenstände in den Garten geworfen

So zertrümmerte er mehrere Türen und Scheiben. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Eindringling einen Wohnzimmertisch, einen Flachbildfernseher, einen Sessel, eine komplette Gartenmöbelgarnitur, einen Sonnenschirmständer samt Schirm und diverse kleinere Gegenstände von dem Balkon auf den Rasen vor dem Haus geworfen hatte. 

Der 39-Jährige griff die alarmierten Ordnungshüter auch sofort an, leistete obendrein bei der Festnahme erheblichen Widerstand. Vermutlich aufgrund des Alkohol- und Betäubungsmittelkonsums zeigte das Pfefferspray keine oder nur geringe Wirkung. Während der Fahrt zur Wache verhielt sich der Wüterich weiterhin aggressiv, er spuckte zudem derart häufig um sich, dass eine Sonderreinigung des Streifenwagens notwendig wurde.

Ausnüchterungszelle

Die Nacht verbrachte der Mann in der Ausnüchterungszelle. Da die rechtsmäßige Wohnungsinhaberin nicht zu erreichen war, musste die Wohnungstür mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr provisorisch gesichert werden. Ob überhaupt und welche Berechtigung der 39-Jährige zum Betreten der RäumlichkeitenWohnung hatte oder hat, muss noch geklärt werden. 

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: