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Museums-Vortrag: Ein Kaiser wollte kein Gott werden - aber Lamentieren half ihm nichts

Das Relief etwa aus dem Jahr 160 n. Chr. ziert die Basis der Antoninus-Pius-Säule, die sich nun in den Vatikanischen Museen in Rom befindet. [Foto: Archäologisches Museum]
„Wehe, ich glaube, ich werde ein Gott!“ – Diese letzten Worte soll der römische Kaiser Vespasian kurz vor seinem Tod im Jahr 79 n. Chr. gesprochen haben. Was er damit meinte, war zunächst einmal nichts anderes, als dass er sein Ableben nahen sah.
Allerdings zeugt dieser Satz keinesfalls von Wahrnehmungsstörungen oder geistiger Umnachtung des schwer kranken Imperators. Es war nämlich zu seiner Zeit in Rom üblich geworden, den frisch verstorbenen Kaiser besonders zu ehren, indem man ihn zum Gott erklärte.
Vergöttlichungen
Diese Vergöttlichungen waren unter Vespasians Vorgängern auch auf Verwandte des Machthabers ausgeweitet und so exzessiv betrieben worden, dass der Ausspruch als eine scharfe Kritik an dieser Praxis zu verstehen ist. Alles Zetern und Kritisieren sollte Vespasian nichts nützten: Auch er wurde nach seinem Tod vergöttlicht und die Praxis hatte im römischen Reich noch bis in die Spätantike Bestand.
Sonntags-Vorträge im April
Der Vortrag zum Thema des Monats im Archäologischen Museum der WWU von Christopher Borghorst widmet sich im April dem Phänomen der römischen Kaiserapotheose, und wird der Frage nachgehen, wo die Ursprünge der Vorstellung liegen, das ein Mensch zum Gott werden kann. Alle Interessierten sind an den Sonntagen im April (außer Ostersonntag) jeweils um 14.15 Uhr herzlich eingeladen, sich im Museum einzufinden.
[23.06.2010 | TA]Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.
[17.06.2010 | TA]Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.
[16.06.2010 | LUH]Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.
[02.06.2010 | TA]Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.
[20.05.2010 | TA]Am 8. November hat er sein bisher letztes Fußballspiel bestritten, seither durfte Tim Hagedorn nicht mehr auf den Platz. Der 24-jährige WWU-Lehramtstudent geriet in einen Strudel. Sein Name wurde im Zuge des bundesweit beachteten Wettskandals genannt.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



