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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Umfrage der IHK Nord Westfalen: Industrie gibt sich ausbildungsfreudiger als im Vorjahr

Featurebild: Ausbildungssituation

Rund drei Viertel (74 Prozent) aller von der IHK befragten Unternehmen wollen gleich viel oder sogar mehr ausbilden als im Vorjahr. [Foto: Pixelio/Deseratu]

[08.04.2010 | Münster | ECHO]

Der Ausbildungsmarkt in Nord-Westfalen kommt in Schwung. Rund drei Viertel (74 Prozent) aller Betriebe im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region wollen nach einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen gleich viel oder sogar mehr ausbilden als im Vorjahr.

Die Zahl der Betriebe im IHK-Bezirk Nord Westfalen, die ihre Lehrstellenzahl verringern wollen, sank von 30 auf knapp 26 Prozent. 525 Unternehmen aus Nord-Westfalen haben sich zu ihren Ausbildungsplänen im Jahr 2010 geäußert. Besonders erfreulich aus Sicht der IHK: Die Industrie im hiesigen Raum gibt sich ausbildungsfreudiger als noch im vergangenen Jahr.

Fachkräftemangel

Gegen den Bundestrend will sie in diesem Jahr mehr Auszubildende einstellen. „Das deutet darauf hin, dass die produzierenden Betriebe mehr Zuversicht schöpfen, im Wettbewerb neue Aufträge einwerben können, und gleichzeitig einem Fachkräftemangel entgegentreten“, folgert IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing.

Im Baugewerbe zeichnet sich dagegen ein Rückgang ab, während der Handel etwas positiver in das Ausbildungsjahr 2010 geht. Das Gastgewerbe in Nord-Westfalen, das schon 2009 sein Lehrstellenangebot ausgeweitet hatte, will 2010 ihre Ausbildungsoffensive fortsetzen.

"Kehrtwende"

„Knapp die Hälfte aller Unternehmen betrachtet die Sicherung des Fachkräftebedarfs inzwischen als entscheidendes Motiv für Ausbildung“, berichtet Schulte-Uebbing und spricht von einem Umdenken. Im Vorjahr hatte erst ein Drittel eingeräumt, aufgrund des drohenden Fachkräftemangels auszubilden. „Wer jetzt nicht ausbildet, wird in wenigen Jahren vor Problemen stehen“, blickt Schulte-Uebbing voraus.

Gefragt hatte die IHK auch nach Problemen bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden. Das Ergebnis: 21 Prozent der Unternehmen berichten von Schwierigkeiten, ausbildungstaugliche Bewerber zu finden. „Der Wettbewerb um die besten Azubis wird immer stärker“, folgert Schulte-Uebbing und spricht von einer „Kehrtwende“ auf dem Ausbildungsmarkt. „Denn gute Absolventen wählen aus. Wir müssen jetzt stärker klar machen, dass die Lehre keine Sackgasse ist, sondern große Karrierechancen eröffnet.

Ausbildungshemmnis

Die mangelnde Ausbildungsreife vieler Schulabgänger sehen die Betriebe als entscheidendes Ausbildungshemmnis an. Mängel im schriftlichen und mündlichen Ausdrucksvermögen (52 Prozent) sowie fehlende Disziplin (48 Prozent) erkannten die Personalverantwortlichen besonders oft, dicht gefolgt von geringer Leistungsbereitschaft und Schwächen beim Rechnen (je 46 Prozent).

Die zurzeit 300 Angebote in der IHK-Lehrstellenbörse wertet Schulte-Uebbing als weiteren Hinweis, dass die Unternehmen bei der Besetzung ihrer Lehrstellen mit ausbildungstauglichen Schulabsolventen Probleme haben. Mit diesem Internetangebot und weiteren speziellen Vermittlungsaktivitäten hilft die IHK insbesondere kleineren Betrieben, geeignete Bewerber zu finden: www.ihk-nordwestfalen.de/bildung

  • Gruppenbild "Schule und dann?"
    [13.05.2010 | ECHO]

    Um Schüler über Ausbildungsberufe zu informieren, haben sich unter Federführung der Wirtschaftsförderung Münster (WFM) acht große Unternehmen aus Münster zur Initiative „Schule und dann?“ zusammengeschlossen. Dazu sind vom 5. bis zum 7. Juli Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten der Klassen sieben bis neun eingeladen.

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  • Michael Kretschmer, Andrea Evers
    [11.05.2010 | ECHO]

    Zentrale Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement in Münster ist die Freiwilligenagentur. Jetzt erweitert die Organisation ihr Arbeitsfeld um einen wichtigen Baustein: Im Juni geht die erste Freiwilligenakademie Münster an den Start. Einen Doktorgrad fürs Ehrenamt kann man dort zwar nicht erwerben, aber fundierte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen.

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  • [28.04.2010 | ECHO]

    Immer mehr Jugendlichen misslingt, aus ganz unterschiedlichen Gründen, der Einstieg in eine betriebliche Ausbildung, obwohl ein unterstützendes Angebot mit vielfältigen schulischen und außerschulischen Qualifizierungsmöglichkeiten von verschiedenen Trägern existiert.

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  • Lebenslauf-Mappe
    [22.04.2010 | ECHO]

    Fast 300 freie Ausbildungsplätze bieten Unternehmen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region derzeit in der Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen an. Besonders häufig gesucht werden Kaufleute im Einzelhandel (45 Angebote) sowie Fachinformatiker (26 Offerten) und Kaufleute im Groß- und Außenhandel (25 Einträge).

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  • Porträt: Dr. Frank Biermann
    [22.04.2010 | ECHO]

    Auf einer Mitgliederversammlung ist der freie Journalist und Autor Dr. Frank Biermann als Vorsitzender des Ver.di Ortsvereins Münster im Fachbereich 8 Medien, Kunst und Industrie einstimmig wiedergewählt worden. In ihren Ämtern als Beisitzerinnen Angelika Osthues, Irmgard Torkler und Jun Zhou bestätigt worden.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: