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Eine "Spende auf Rädern": Spezialkinderwagen für Frühchen im Uni-Klinikum

Der kleine Mattis war schnell überzeugt und ließ sich im neuen Kinderwagen durch nichts in seinem Schlaf stören [Foto: PR]
Über einen neuen Kinderwagen freut sich die Früh- und Neugeborenenstation des Universitätsklinikums (UKM). Uta Steyvers, zweite Vorsitzende des Vereins zur Förderung Risiko- und frühgeborener Kinder „Das frühgeborene Kind – Münster e.V.“ übergab diese „Spende auf Rädern“.
„Die Eltern können so ihren eigenen Kindersitz mitbringen und ihn direkt auf den Wagen setzen. Damit können sie auch ein Stück von zuhause mit in das Krankenhaus bringen“, erklärt Steyvers.
Regelmäßige Unterstützung
Regelmäßig unterstützt der Förderverein die Früh- und Neugeborenenstation des UKM. Möglich werden die Spenden durch Mitgliedsbeiträge, Einzelspenden oder besonderen Aktionen wie beim letztjährigen internationalen Tag der Frühgeborenen in den Münster Arkaden. Über 60 Mitglieder zählt der Verein aktuell.
Wichtig für den Alltag
„Für den Alltag auf der Station sind solche Spenden enorm wichtig. Aber besonders die Informations- und Aufklärungsarbeit ist eine wichtige Hilfe für betroffene Eltern“, bedankte sich Dr. Isabell Hörnig-Franz, Oberärztin der UKM-Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin für die Spende.
Plattform für Austausch
Die Mitglieder des Fördervereins sind selbst betroffene Eltern, aber auch Ärzte, Krankenschwestern und Therapeuten. „Wir bieten anderen Familien eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen, organisieren Expertenvorträge, informieren über staatliche Hilfen und setzen uns für eine Verbesserung der ambulanten Nachsorge ein“, erläutert Uta Steyvers. Jeden zweiten Samstag im Monat treffen sich interessierte Familien zum „Frühchentreff“ im Haus der Familie der Evangelischen Familienbildungsstätte in Münster. Regelmäßig veranstaltet der Verein darüber hinaus auch einen Elternaustausch im Universitätsklinikum Münster.
30 Betten auf der Station
Auf der Früh- und Neugeborenenstation des UKM gibt es 30 Betten, davon drei Mutter-Kind-Einheiten. Es werden jährlich ca. 600 Kinder stationär aufgenommen. In Deutschland werden pro Jahr rund 60.000 Kinder zu früh geboren.
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