Zukunft für den Hawerkamp: Eröffnung der Ausstellungshalle mit Timm Ulrichs und Udo Scheel

Mit der Ausstellung „Timm und Udo, diese beiden…" öffnet am Sonntag die neue Ausstellungshalle am Hawerkamp ihre Türen. [Foto: PD]
Mit der Gemeinschaftsausstellung „Timm und Udo, diese beiden…“ öffnet die Ausstellungshalle am Hawerkamp am Sonntag, 18. April, ihre Pforten. Nach zweijähriger Bauphase präsentiert der Verein „Erhaltet den Hawerkamp e.V.“ seine 225 Quadratmeter großen, neuen Räumlichkeiten – und feiert damit eine wichtige Perspektive für die Zukunft des alternativen Quartiers.
Die beiden Künstler Timm Ulrichs und Udo Scheel verbindet eine lange Freundschaft zum Verein, beide haben viele Jahre in Münster und Westfalen gewirkt. Als Professoren an der hiesigen Kunstakademie sind sie über die Landesgrenzen hinaus renommiert. Die gemeinsame Werkschau am Hawerkamp ist der Auftakt für Ausstellungen von Künstlern aus aller Welt.
Verwaltung in Eigenregie
Seit 1989 ist der Hawerkamp ein Kreativort, nicht nur für bildende Künstler, sondern auch für Fotografen, Musiker, Architekten, Druckwerkstätten und für ein Verlagshaus. Nachdem das ehemalige Gelände der Baufirma Büscher in den 1990er Jahren durch die Konkursverwaltung an Künstler und Kleinbetriebe vermietet worden war, lag die Verwaltung anschließend in den Händen der Stadt Münster. Seit 2006 übernimmt dies der Verein in Eigenregie, ohne finanzielle Unterstützung.
Gespräche über Vertragsverlängerung
Dass es sich gelohnt hat, die Verwaltung an die Künstlergemeinschaft abzutreten, beweist die neue Ausstellungshalle ebenso wie Sanierungsmaßnahmen in den einzelnen Gebäuden. In Kürze soll mit der Stadt über eine vorzeitige Verlängerung des bis 2015 befristeten Überlassungsvertrags verhandelt werden, weitere 20 Jahre stehen dann in Aussicht.
Die Eröffnungsveranstaltung am Sonntag beginnt um 17 Uhr, zu sehen sind die Werke noch bis zum 30. Mai.
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Toller Jubelartikel, der da steht. Hätte es nicht bei der bloßen Nennung der Ausstellung samt Euvre der verdienstvollen Künstler bleiben können? Stattdessen unkritisches Gejubel zum Gebaren des Vereinsvorstandes, von der Realität leider nicht gedeckt.
Es sollte auch ECHO interessieren, warum sich immer wieder Justitia mit den internen Vorgängen auf dem Gelände beschäftigen und das Treiben des jetzigen Vorstandes korrigieren muß. Speziell das Landgericht Münster fand im Herbst 2009 sehr deutliche Worte zu dessen Treiben. Wo solch eitel Sonnenschein herrscht, gibt es eben auch tiefe juristische Schatten.
Interessant auch, daß die tolle Ausstellungshalle wohl von den Heinzelmännchen gebaut wurde. Oder sie fiel fertig vom Himmel, irgendwie. Angaben zu den Erbauern verweigert der Vorstand nämlich bis heute, obwohl das Investitionsvolumen mehrere zehntausend Euro betrug. Alles klar?
Man sollte den Verein als solchen auch deshalb nicht so unbedarft und über den Klee loben, da laut Vorstand die Gründung eines weiteren Vereins im Verein angedacht ist, der die Verwaltung des Geländes übernehmen, der jetzige Hawerkamp-Verein derweil als "Kulturmantel" über bleiben soll. Für diese Verlagerung der zentralen Funktion des Hawerkamp-Modells gibt es gute Gründe und die haben wieder mit dem Amtsgericht Münster zu tun, das sich vom Hawerkamp-Vorstand nicht an der Nase herum führen lässt.
Die ausstellenden Künstler haben mit dem Sumpf am Hawerkamp nichts zu tun - ihnen jedenfalls sei eine erfolgreiche Schau gewünscht.
Mit wenig freundlichen Grüßen
Michael Heß
"Architekt der Selbstverwaltung des Hawerkamp" (Zitat Carsten Peters), seit Anfang 2007 vorsätzlich mit allerwiderlichsten Anwürfen überzogen mit dem eindeutigen Ziel, meine bürgerliche Existenz zu vernichten. Obwohl sich keine dieser Beschuldigungen bestätigte, erfolgte bis heute keine Rehabilitierung meiner Person durch den jetzigen Vorstand.
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Mit nach wie vor freundlichen Grüßen.