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Nürburgring: Bonk-Quartett rast mit BMW und Porsche aufs Podium

Dritte in der SP6: Die Bonk-Brüder Michael und Peter mit Arved Steinberg. [Foto: Stephan Diekmann / d-m-motorsport.de]
Mit vier Fahrzeugen war das Münsteraner Bonk-Motorsportteam an den Nürburgring gefahren, alle vier Wagen erreichten beim zweiten Saisonrennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft einen Podiumsplatz – für Teamchef Michael Bonk eine prächtige Bilanz.
Merten/Silvester retten Platz zwei
Denn nach Platz eins und der daraus resultierenden Gesamtführung im fast 200 Autos starken Starterfeld, fuhren Mario Merten und Wolf Silvester im Bonk-BMW Z4 in der Klasse SP3 (-2000 ccm) auf Rang zwei. Allerdings war auch eine gehörige Portion Glück mit im Spiel. Denn vor Renn-Ende starb Merten auf der Strecke plötzlich der Motor des Z4 ab. Ein technischer Defekt war die Ursache, und die Boxencrew war zur Ferndiagnose per Funk gezwungen. Wenige Momente später stand das Triebwerk des bajuwarischen Hecktrieblers wieder unter Dampf, und Merten rettete den zweiten Klassen-Platz ins Ziel. In der Meisterschafts-Gesamtwertung sind Merten/Silvester nun zwar auf Rang fünf abgerutscht, haben aber nur den hauchdünnen Rückstand von 0,11 Punkten auf die drei Erstplatzierten Breuer/Deegener/Wolfarth.
Peter Bonk kratzt an der 8-er-Zeit
Ebenfalls eindrucksvoll verlief der zweite Einsatz des Bonk-Porsche 997 GT3 in der Klasse SP6 (-3500 ccm), der beim Saisonauftakt Ende März schon auf Rang zwei gelandet war. Verstärkt durch Arved Steinberg stellten die Bonk-Brüder Peter und Michael das Geschoss aus Zuffenhausen im Training auf Startplatz fünf. Als Startfahrer lag Peter Bonk vor seinem geplanten Boxenstopp schon aussichtsreich auf Platz vier. Der GT3 zeigte sich als äußerst zuverlässig, und Peter Bonk markierte bereits in Runde zwei mit 9:01 Minuten über GP-Kurs und Nordschleife die schnellste Rennrunde des Tages mit dem Porsche. Am Ende stand der dritte Platz, der diesmal hart erkämpft war.
Podestplätze auch in den V-Klassen
Auch mit dem BMW 320si gelang erneut der Sprung aufs Treppchen; In der Klasse für seriennahe Fahrzeuge bis 2000 ccm (V3) fuhren Axel Burghardt und Andreas Möntmann
nach packendem Kampf auf Rang zwei ein. Burghardt/Möntmann scheint der nagelneue 320-er BMW zu liegen, denn nach dem Klassensieg in zum Saisonstart erreichte das Bonk-Fahrer-Duo das nächste bemerkenswerte Resultat.
Im Bonk-BMW 318iS schließlich gingen die Joe Kramer und Ralf Kraus in der V2 (-1800 ccm) an den Start und gingen nach vier Stunden Renndauer als Dritte durchs Ziel – mit nur fünf Sekunden Rückstand auf Platz zwei, was das überaus positive Abschneiden der Bonk-Boliden beim zweiten Saisonrennen abrundete.
LUH
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