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Hölzern, quer und unerwartet: Ausstellung "Standpunkte gegen Gewalt" in der Katholischen Hochschule

v.l. Prodekan Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, KatHO-Verwaltungsleiter Hans Beranek, Claudia Welp, Frauenbüro, und Prof. Dr. Heinrich Greving. [Fotos: PR]
„Münsters Standpunkte gegen Gewalt“ sind eindeutig: „Wer Gewalt fesselnd findet, ist nicht ganz dicht“, sagt beispielsweise Polizeipräsident Hubert Wimber. Und die Damen des USC zeigen „Gewalt im Sport die rote Karte“.
Das sind zwei von 22 Stimmen, die in der gleichnamigen Ausstellung zu Wort kommen. Die Präsentation zeigt Persönlichkeiten, die mit Münster verbunden sind und ihr Statement zum Thema Gewalt abgeben. Zu diesen gehören auch Oberbürgermeister Markus Lewe, Bischof Felix Genn und Schauspieler Jan Josef Liefers.
"Bei Gewalt schaut man gerne weg"
Jetzt wurde die Wanderausstellung in der Katholischen Hochschule Münster eröffnet. Seit 2002 präsentiert sich der vom Frauenbüro der Stadt koordinierte „Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ mit dieser Präsentation in der Öffentlichkeit. Sie macht auf verschiedene Formen der Gewalt im Freizeitbereich, am Arbeitsplatz oder zuhause aufmerksam. „Die Ausstellung ist so gestaltet, dass man sich der Problematik trotz der Härte des Themas gut nähern kann“, erläuterte Claudia Welp vom Frauenbüro bei der Eröffnung: „Bei Gewalt schaut man gerne weg, wenn man selbst nicht davon betroffen ist.“ Die Ausstellung möchte die Gewalt-Problematik aus der Tabuzone holen.
Große Tafeln mit Texten und Fotos
Ganz bewusst präsentiere sich die Ausstellung „widerständig“, erklärte Prof. Dr. Heinrich Greving. Hölzern, quer und unerwartet macht sie in den Räumen der Hochschule auf sich aufmerksam. Die großen Tafeln mit Texten und Fotos verteilen sich in den Fluren, im Foyer und im Computerraum. „Bis zum Ende des Semesters kann die Präsentation ihre Wirkung entfalten und Studierende und andere Bürger anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen“, sagte Greving.
Bis Juli zu sehen
„Münsters Standpunkte gegen Gewalt“ ist bis Anfang Juli in der Katholischen Hochschule, Piusallee 89, zu sehen.
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