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Volle Breit-Saite von Uriah Heep

65 Jahre - und bei Uriah Heep nach wie vor in seinem Element: Mick Box, der Boss. [Foto: Halberscheidt]
Das gefühlte Durchschnittsalter im Saal: Fünfzig plus. Aber das Publikum im ordentlich gefüllten Jovel fühlt sich jung, fühlt sich frisch, tanzt ausgelassen zu den Klängen, die von der Rampe herunter wabern. Ganz schön heavy, was Mick Box, der Bandleader, dort im Rahmen der Jubilee-Tour alles inszeniert.
Satte Orgelkadenzen, groovende Basslinien, donnernde Schlagzeugwirbel. Und als i-Tüpfelchen der Chef mit seinen Gitarren-Riffs mittenmang. Der Sound von Uriah Heep - Anfang der Siebziger, zusammen mit Deep Purple und Led Zeppelin, ruhmreiche Vertreter ihres Metiers.
Power-Play
Bis heute sind die Mannen dem Stil von damals treu geblieben - und bieten dem Publikum nach wie vor die volle Breitseite. Hardrock eben, der die Fans auf der Stelle zum Mitstampfen und Haareschütteln animiert.

Frontmann mit markanter Stimme: Bernie Shaw. Foto: Halberscheidt
Das Repertoire der Gruppe? Eine Art Power-Play aus schnörkellosen Krachern und einfühlsamen Balladen. Da gibt’s dann ohne Atempause „Gypsy“ und die „Lady In Black“, dazwischen aktuelle Nummern aus jüngeren Epochen. Den Übergang zwischen altem und neuem Programm beherrschen die Fünf aus dem Effeff. Aufeinander bestens eingespielt, die Combo - trotz der 30 zwischenzeitlichen Umbesetzungen. Markant: die Stimme von Sänger Bernie Shaw.
"Kein müder Abklatsch"
Die Zuschauer, sie gehen nach dem Schlusston beschwingt nach Hause. "Keine jener Oldie-Truppen", bilanziert der Oberstudienrat in der Jeansjacke den Auftritt, "die nur müden Abklatsch aus alten Glanz- und Gloria-Zeiten produzieren." Recht hat er, der Lehrer.
Wer auf den Stil von Box und Co abfährt, wird von dem Quintett immer noch professionell bedient - auch wenn die Herren letztlich gerade mal 100 knappe Minuten auf der Bühne standen. Dafür: Punktabzug ...!
Wolfgang Halberscheidt
[23.04.2010 | HDT]Eine Massen-Party folgt der nächsten. Am Donnerstag stellten die beiden Jovel-Chefs Steffi Stephan und Marvin Lindenberg das Programm des von ihnen betreuten nächsten Eurocityfestes vor, 24 Stunden später zogen die Vorstandsmitglieder des MS Hafen e. V. um die Vorsitzende Renate Bratz nach. So soll entlang des Kreativ-Kais vom 4. bis 6. Juni nach bewährtem Muster groß gefeiert werden.
[14.04.2010 | ECHO]Verschoben - wegen einer "kurzfristigen TV-Aufzeichnung": So steht's schwarz auf weiß in der jüngsten Pressemitteilung des Veranstalters. Soll heißen: Das Gastspiel von Julia Neigel und Edo Zanki, ursprünglich für Freitag, 16. April, im Jovel-Club angesetzt, wird zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt.
[14.04.2010 | ECHO/HDT]Zwei Männer. Ein Wagen - mitsamt Love-Story. Die offene Dreierbeziehung mit tragischem Ausgang. Und alles auf der Bühne mitzuerleben - als Konzert, Comedy-Performance, als Gesamtkunstwerk schlechthin. Das ultimative Statement zu Autowahn und Auto-Vergötterung: Am 21. Mai, 20 Uhr, ist das Spektakel im Jovel zu bewundern: "Auto - Auto".
[11.04.2010 | MIN]Schlagzeugwahn, gar Größenwahn? Das Drumset auf der Jovel-Bühne beherrschte eindeutig die Szenerie. Was Drummer Terry Bozzio da aufgefahren hatte, sprengte die Dimension dessen, was auch konzerterfahrene Menschen bisher zu sehen bekamen. Fünf Basskessel, durchgestimmte kleine Trommeln in drei Reihen übereinander, Gongs und Becken in allen Größen.
[09.04.2010 | HDT]„She came to me one morning …“: Die Textzeilen kennt jeder, der sich für Rockmusik interessiert. Und die Melodie mitsingen dürfte ebenfalls nicht schwierig sein. Denn sie ist unkompliziert, basiert auf einer relativ simplen Tonfolge. Vermutlich deswegen wurde die Nummer zum Welt-Hit: „Lady In Black“, der große Charts-Erfolg von Uriah Heep.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



