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Möbelmarkt für kleine Portemonnaies: Finke erweitert mit „Preis-Rebell“ das Angebot
Setzten den ersten Spatenstich für den "Preis-Rebell" (v.l.): Dr. Thomas Robbers, Klaus Stroppel (Finke), Manfred Schledde, Rainer Kessel (Stadt Münster) und Dieter Schewetzky (WFM). [Foto: Kern]
Der Name ist Programm: „Preis-Rebell“ heißt der Wohn-Discounter des Einrichtungshauses Finke, der den Anspruch hegt, „Deutschlands günstigste Möbelpreise zu bieten“. Dieses Angebot gibt's künftig auch in Münster: Schon im Herbst soll das Geschäft direkt neben dem Hauptgebäude in Nienberge eröffnen. Der erste Spatenstich wurde am Dienstag, 20. April, gesetzt.
Auf einer zweigeschossigen Verkaufsfläche von 8.400 Quadratmetern soll dann ein Vollsortiment ohne Markenprodukte zum Renovieren und Möblieren einladen. Das Besondere: Durch eine zusätzliche Lagerfläche von 4.600 Quadratmetern sind die Waren sofort verfügbar. „Wer morgens kommt, um sein Zimmer neu auszustatten, kann bereits am Abend wieder darin wohnen“, verspricht Manfred Schledde, Geschäftsführer von „Preis-Rebell“.
Mehr Auswahl, kürzere Wege
Dass die zehn Millionen Euro schwere Investition in unmittelbarer Nachbarschaft des Finke-Einrichtungshauses entsteht, ist kein Zufall: „Beide Verkaufsfilialen werden sich ergänzen: Der Kunde kann sich über mehr Auswahl und zugleich kürzere Wege freuen“, sagt Pressesprecher Matthias Hack. Auch Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster (WFM), zeigt sich begeistert von dem neuen Projekt: „Wir sind sehr dankbar, dass die Finke-Unternehmensgruppe wieder Geld in die Hand nimmt und in den Standort Münster weiter investiert.“
Für Studenten und Familien
Robbers ist sich sicher: „Die Summe ist hier gut angelegt, das Konzept wird funktionieren: Nicht nur viele Studenten, sondern auch zahlreiche Familien werden von dem Angebot profitieren.“ Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Durch den „Preis-Rebell“ werden 60 neue Arbeitsplätze geschaffen, insgesamt beschäftigt die Finke-Gruppe dann 270 Angestellte in Münster.
Caroline Kern
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