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Der Bürgerhaushalt bleibt Thema: Politikwissenschaftler stellt Modelle vor

OB Markus Lewe hält an der Idee des Bürgerhaushalts eisern fest: Am kommenden Donnerstag findet zu dem Thema die nächste Informationsveranstaltung statt. [Foto: Halberscheidt]
Es war eine seiner zentralen Visionen für die Zeit nach dem Kommunalwahlkampf - damals, im Frühjahr 2009. So hält Oberbürgermeister Markus Lewe eisern an der Idee fest, die Einwohnerinnen und Einwohner am Haushaltsverfahren zu beteiligen. So lädt die Verwaltung am Donnerstag, 29. April, zu einem Informationsabend ein, anberaumt ab 19 Uhr im Stadtwerke-Gebäude am Hafenplatz.
Ziel der Veranstaltung: Gemeinsam mit interessierten Münsteranern möchte man über unterschiedliche Modelle von Bürgerhaushalten ins Gespräch zu kommen. Den einführenden Vortrag im Raum A 101 hält Dr. Carsten Herzberg (Berlin). Besucher werden um verbindliche Anmeldung gebeten (Mail finanzen@stadt-muenster.de, Tel. 4 92-70 21).
"Über den Tellerrand schauen"
"Wir sollten von anderen Kommunen lernen", untermauert der OB seinen Anspruch. "Vieles spricht dafür, für Münster das zu übernehmen und weiterzuentwickeln, was bereits gut funktioniert." Auf diesem Wege könnten Fehler vermieden werden, die andernorts beim Prozess der Bürgerbeteiligung eventuell passiert wären.
Der Referent ist Politikwissenschaftler am Centre Marc Bloch, einem deutsch-französischen Forschungsinstitut. Er zeigt, welche Chancen ein Bürgerhaushalt bietet - gerade auch in Zeiten knapper Kassen. Geht bei den Ausführungen auch der Frage nach, ob Bürgerbeteiligung nur ein Mittel zur Legitimation von Kürzungen ist oder doch die Möglichkeit besteht, Einwohner in die Gestaltung einzubeziehen.
Weiter stellt Herzberg Beispiele vor, die für Münster besonders interessant sein könnten. Wesentliche Gesichtspunkte: Was sind Kriterien einer "guten Partizipation"? Worauf ist zu achten, wenn Bürgerbeteiligung eine positive Wirkung haben soll?
[12.05.2010 | CKR]Weil er nicht genügend Geld für ein Ticket dabei hatte, wurde ein Elfjähriger am Dienstag, 4. Mai, vom Busfahrer an der nächsten Haltestelle auf die Straße gesetzt. Dabei hatte der Junge ein Gipsbein und war mit Krücken unterwegs. „Das darf nicht passieren“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Petra Willing. Zur Aufklärung des Vorfalls bittet sie mögliche Zeugen um Mithilfe.
[10.05.2010 | ECHO]Bei dem Wettbewerb „KICK – Klasse Ideen, clevere Köpfe“ haben Schüler die Chance, mit Forschungsprojekten zu überzeugen und Geldpreise zu gewinnen. 32 Ideen von jungen Münsteranern sind bei der diesjährigen Ausschreibung der Stadtwerke Münster eingegangen. Welche davon mit Preisen geehrt werden, hat die Jury am vergangenen Donnerstag entschieden.
[28.04.2010 | HDT]Der 1. Mai. Und alles wie immer? The same procedure as every year? Es war im vergangenen Jahr: Rund sechshundert Akteure versammelten sich im Rathausinnenhof, um an der traditionellen Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes teilzunehmen.
- [26.04.2010 | ECHO]
Gewalt gibt es nicht nur in Computerspielen, „Gewalt ist Kultur“, sagt der Berliner Medienexperte Thomas Feibel. Bei seinem Vortrag aus der Reihe "Was macht ihr denn da? Medienwelten von Kindern und Jugendlichen" am Donnerstag, 22. April, erinnerte er rund 150 Eltern und Pädagogen an Alltagssituationen, die von Gewalt geprägt sind.
[14.04.2010 | ECHO]Ein Thema, das offenbar die Massen mobilisiert: "Killerspiele im Kinderzimmer - Kindheit 2.0". In Anbetracht des starken Interesses an dem Vortrag des Berliner Journalisten und bundesweit bekannten Medienexperten Thomas Feibel über diese Problematik mussten die Räumlichkeiten erweitert werden, so dass im Gebäude der Stadtwerke nun größere Platzkapazitäten zur Verfügung stehen.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



