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Sozialamtsakte landet vor einer Gaststätte: Stadt Münster stellt jetzt Strafantrag

Peinlich, diese Panne: Eine Akte aus dem Sozialamt wurde jetzt auf der Straße gefunden - bislang ist noch nicht bekannt, wie sie dort landen konnte. [Foto: Pixelio/Haubumm]
Auf der Suche nach der Person, die eine zur Vernichtung vorgesehene alte Akte mit Sozialangaben entwendet hat, erstattet die Stadt Münster Strafanzeige. Parallel dazu wird die zuständige Fachbeauftragte alle mit der Entsorgung der Dokumente betrauten Mitarbeiter anhören. "Datenschutz ist Persönlichkeitsschutz. Verstöße können nicht hingenommen werden", stellt Michaela Heuer aus dem Rechtsamt klar.
Anlass zum Einschreiten gibt eine Panne (echo-muenster berichtete) bei der Entsorgung tausender alter Unterlagen aus mehreren Ämtern, die in einem angemieteten Gebäude gelagert waren. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist sollten sie wie üblich entfernt werden. Da für die Aktion innerhalb der Räumlichkeiten selbst der Platz für einen größeren Container fehlte, war folgendes Verfahren abgesprochen: Zwei Bedienstete holen die Ordner nach draußen, ein dritter steht durchgehend neben dem Behälter und achtet darauf, dass sämtliche Exemplare dort auch wirklich landen und niemand Unbefugtes Zugriff bekommt.
Sozialhilfeantrag
Der volle, mit Metalldeckel und Schloss gesicherte Container wurde hernach zu einer in Münster ansässigen Firma gebracht. Hier landete die Fracht in einem geschlossenen, überwachten Raum, um sie sodann dem Reißwolf zu übergeben.
Während des gesamten Verfahrens ging jedoch ein Behördenvorgang verloren. Er enthielt Unterlagen zum Sozialhilfeantrag einer Münsteranerin, die vor mehr als einem halben Jahrzehnt Unterstützung erhalten hatte. Ein Passant fand die Papiere - dem Vernehmen nach vor einem Lokal an der Wolbecker Straße. Fest steht auch, dass die Schreiben im WDR-Studio abgegeben wurden, der Sender leitete sie zu Wochenbeginn an die Verwaltung weiter.
Hausintern wird jetzt recherchiert, wie es trotz aller Vorkehrungen zu der Datenpanne kommen konnte. Unabhängig davon erhält die betreffende Münsteranerin ein Entschuldigungsschreiben mitsamt Blumenstrauß.
- [04.05.2010 | ECHO]
Mit den Rekordzahlen der letzten Ausschreibung ist die Bewerbungsfrist für den Journalistenpreis Münsterland 2010 zu Ende gegangen. Unterm Strich haben jetzt 104 Personen ihre Beiträge bei diesem Durchgang eingereicht. Ähnlich wie beim letzten Mal: Damals hatte die gleiche Anzahl an Teilnehmern 290 Arbeiten vorgelegt.
[02.05.2010 | HDT]Nein, unterbuttern lassen wollen sie sich nicht – Tenor der jüngsten Pressekonferenz: "Wir werden mit den anderen deutlich abrechnen", sagen Rüdiger Sagel (MdL), Landtagskandidat der Linken im Bezirk Münster-Nord, sowie Theo Knetzger, Koordinator im Büro an der Achtermannstraße. Deshalb wurde jetzt auch ein neues Poster gedruckt.
- [30.04.2010 | ECHO]
Die letzte Asphaltdeckschicht ist aufgebracht worden, so dass die Bauarbeiten auf der Mondstraße zwischen der Einmündung Im Drostebusch und dem WDR-Studio nun beendet sind. Ohne Unterbrechung geht es weiter: Ab Montag, 3. Mai, beginnen die Bauarbeiten im nächsten Abschnitt zwischen dem Gelände des Westdeutschen Rundfunks und der Schweringsheide.
[27.04.2010 | ECHO]Bereits am Freitagabend, 23. April, ereignete sich gegen 21.30 Uhr ein Verkehrsunfall an der Wolbecker Straße: Ein 17-jähriger Schüler war mit seinem Fahrrad auf dem Radweg stadteinwärts unterwegs. An der Einmündung zur Andreas-Hofer-Straße, die eine separate Abbiegespur aufweist, stand eine Pkw-Fahrerin.
[27.04.2010 | HDT]Die Akte lag an der Wolbecker Straße, mitten auf dem Bürgersteig unweit einer Kneipe. Sie enthielt private Daten, zudem Angaben über die Lebensumstände und das Einkommen einer Münsteranerin, die Anfang des Jahrtausends offenbar Sozialhilfe bezogen hatte. Wie der Ordner aber dorthin gelangte, niemand vermag es derzeit zu sagen.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



