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"Radfahren ja, aber sicher": Polizei und Stadt starten neue Schwerpunktkampagne
Es gehört zu den schwersten Aufgaben im Berufsprofil der Polizeibeamten, nachts an einer Haustür zu klingeln und noch verschlafenen, überraschten Eltern mitteilen zu müssen, dass ihre Tochter, ihr Sohn nicht mehr nach Hause kommen, sondern Opfer eines Verkehrsunglücks geworden sind: Münster ist jene Stadt in Nordrhein-Westfalen, die in dieser Rubrik höchste Quoten aufweist.
Allein die Folgekosten der Unfälle lagen im vergangenen Jahr bei rund 52 Millionen Euro. Der menschliche Schmerz ist dabei unermesslich. Um die Situation vor Ort zu ändern, beginnen Stadt und Polizeipräsidium ab Freitag, 30. April, mit der nächsten Schwerpunkaktion. Das Motto der Kampagne: "Radfahren ja, aber sicher". Neben der Durchführung von zielgerichteten Kontrollen verstärken die Einsatzkräfte ihre Präventionsarbeit, starten eine Serie mit Infoständen.
Alleinunfälle
Denn die Zahlen vor Ort, sie sind nach wie vor besorgniserregend: Im Jahr 2009 wurden bei 10.000 Verkehrsunfällen im hiesigen Stadtgebiet rund 1.567 Menschen verletzt oder getötet. 650 von ihnen waren Radler. In 50 Prozent sämtlicher Fälle lag die Ursache beim Betreffenden selbst. 25 Prozent dieser Unfälle ereignen sich ohne Beteiligung von PKW, nur zwischen Rad- und Radfahrer. Selbst Alleinunfälle als Pedalritter können schlimme Folgen haben: etwas zu viel Alkohol, man gerät ins Schwanken, stürzt, fällt auf den Hinterkopf und das Leben ist beendet. Nicht uninteressant: Das Klientel der 18- bis 30-Jährigen, damit auch die Masse der Studierenden, zählt zu der größten Risikogruppe.
Um den Stellenwert des passiven Schutzes für Radler plakativ darzustellen, findet am Freitag, 30. April, um 12 Uhr eine Veranstaltung vor der Mensa am Aasee statt. Dort wird Polizeipräsident Hubert Wimber demonstrieren lassen, welche Auswirkungen der Aufprall mit einem Fahrrad auf ein stehendes Hindernis haben kann.
Wanderausstellung
Anschließend verlost die Polizei unter den Zuschauern einen Fahrrad-Helm. Begleitet wird die Aktion u.a. durch die Wanderausstellung "Sehen + Denken", in der Bilder von münsterschen Unfällen gezeigt werden, auch aufgebaut wird ein Infostand rund ums Fahrrad.
[19.05.2010 | TA]1954 fuhr der Bus mit dem Stern von Baiersbronn bis Spiez am Thuner See, am Mittwoch von Münster nach Bielefeld. Das 90 PS starke Neoplan-Original, mit dem Fritz Walter und die Nationalmannschaftskollegen einst gen WM-Triumph chauffiert wurden, wird als Werbelokomotive für die Eröffnung der Deutschen Fußball-Route NRW eingesetzt.
[16.05.2010 | CKR]Gewohnt viele Besucher, ein überzeugendes Bühnenprogramm und erstaunlich wenig Polizeieinsätze: Die Veranstalter des Eurocityfests ziehen am dritten und letzten Tag des beliebten Spektakels eine positive Bilanz – und resümieren: „Ein sehr schönes, sehr friedliches Fest.“
- [16.05.2010 | ECHO]
Mit einem Platzverweis durch die Polizei endete für drei der Körperverletzung verdächtigte Männer das Eurocityfest.
[16.05.2010 | ECHO]Mächtig zu tun hatte die Polizei am Freitag in der Innenstadt: Zwischen 22.45 und 23.50 Uhr kam es gleich zu drei brutalen Überfällen, so vermeldelt der Polizeibericht.
Zwei 36-Jährige saßen auf den Stufen der Servatiikirche und unterhielten sich bei einem Bier. Plötzlich bekam einer von ihnen einen Tritt gegen den Nacken und stürzt zu Boden.
[15.05.2010 | ECHO]Dass ein Zoobesuch in Münster unvergesslich ist, davon berichtet so mancher Tierfan. Ein älterer Herr sowie ein Junge werden dem seit heute Mittag zustimmen - allerdings aus ganz anderen Gründen!
Denn beide machten unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Seitenarm der Aa, auf dem sonst eigentlich nur das Aasee-Boot Prof. Landois unterwegs ist.
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