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CDU und SPD würdigen Entscheidung der Stroetmann-Brüder für Gewerbegebiet Amelsbüren: "Sehr gutes Startsignal"

SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer [Foto: Halberscheidt]
Als „sehr gutes Startsignal für den neuen Hansa-Business-Park“ bezeichneten SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer und die Parteivorsitzende Svenja Schulze den Erwerb der etwa sechs Hektar großen Fläche im neuen Industriegebiet durch die Firma Stroetmann.
Die beiden Sozialdemokraten sehen darin auch die Bestätigung für richtige, wirtschaftspolitische Weichenstellungen seitens der Kommune. „Dank der von der SPD in den Neunzigern maßgeblich angeschobenen Entwicklung der Gewerbeflächen inklusive Autobahn- und Kanalanschluss können wir nun in Amelsbüren Areale anbieten, die es bis dato nicht gab“, unterstrich Heuer.
Schulze, die zugleich Vorsitzende des Aufsichtsrates der Wirtschaftsförderung ist, würdigte die Investition der Stroetmann-Brüder als "mutig" und "konsequent". Das Unternehmen habe erkannt, dass die Rahmenbedingungen stimmen würden, trotzdem sei es nicht selbstverständlich, in finanziell schwieriger Zeit zehn Millionen Euro in die Hand zu nehmen.
"Für Münster unentbehrlich"
Mit ähnlichem Tenor äußerte sich für die Union deren Fraktionsvorsitzender Heinz-Dieter Sellenriek (s. Fotol links). Die Entscheidung der Firma mache deutlich, wie wichtig es gewesen sei, an diesem für Münster „unentbehrlichen Gewerbegebiet“ mitsamt der Nähe zur A1 und zum Kanal festzuhalten, strich der Christdemokrat auch die Beharrlichkeit seiner Partei bei diesem Thema heraus.
"Hätten die Partner der Linken, also UWG, GAL und ödp, sich durchsetzen können, wäre das Gewerbegebiet nicht entwickelt worden. Folge im konkreten Fall: die Abwanderung eines Traditionsunternehmens aus seiner Heimat", erklärte Sellenriek. Und fügte hinzu: Das, was da von der Gegenseite propagiert worden wäre, habe "mit verantwortlicher Stadtpolitik nichts zu tun."
Sowieso: Das "linke Bündnis" äußere "sehr viele und kostenträchtige Wünsche", könne zur Finanzierung aber immer nur Steuererhöhungen vorschlagen. Das sei destruktiv, richte sich überdies gegen Bürgerinnen und Bürger sowie Wirtschaftsunternehmen.
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