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Erinnern an die Bücherverbrennung 1933: Vortrag in der Stadtbücherei beleuchtet Mythos und Wirklichkeit

In seinem Vortrag am Montag, 10. Mai, erläutert der Wissenschaftler Dr. Jan-Pieter Barbian Hintergründe und Verlauf der Bücherverbrennungen. [Foto: Pixelio/van Melis]
„... Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, sagte einst Heinrich Heine. Am 10. Mai 1933 wurde er Realität: In nahezu allen deutschen Hochschulstädten fanden Bücherverbrennungen statt, auch in Münster. Ein Vortrag am Montag, 10. Mai, in der Stadtbücherei erinnert an diesen Akt kultureller Barbarei, an den Beginn von Verfolgung und Vernichtung.
Der Historiker und Germanist Dr. Jan-Pieter Barbian zeichnet Motive, den Verlauf und die Hintergründe der Bücherverbrennungen nach. Verantwortlich für die Organisation dieser „Aktion wider den undeutschen Geist“ war nicht – wie lange Zeit angenommen – Joseph Goebbels als neuer „Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda“. Die Initiative ging von der Deutschen Studentenschaft aus. Der Direktor der Duisburger Stadtbibliothek skizziert, wie es zu diesem reichsweiten Vorgehen kam, welche Ziele die Studenten verfolgten und wer sie unterstützte. Außerdem schildert der Referent Reaktionen der betroffenen Autoren, Verleger und Buchhändler.
Fotos zum Vortrag
Nach einem Grußwort von Dr. Andrea Hanke, Münsters Beigeordnete für Kultur, wird der Literaturvereinsvorsitzende Hermann Wallmann die Moderation übernehmen. Fotografien begleiten den Vortrag und erinnern an die Ereignisse vor 77 Jahren in Münster. Gemeinsame Veranstalter des Gedenkens ist die Stadtbücherei in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Stadtarchiv und Villa ten Hompel. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
[14.05.2010 | ECHO]Für sein „überbordend poetisches Zeitpanorama der Sechziger-Jahre“, so die Jury, hat der Schriftsteller Georg Klein den diesjährigen Leipziger Buchpreises erhalten. Aus seinem „Roman unserer Kindheit“ liest der preisgekrönte Autor am Dienstag, 18. Mai, im Lesesaal der münsterschen Stadtbücherei vor.
[04.05.2010 | ECHO/HDT]Péter Nádas, der vielfach preisgekrönte große Erzähler, Dramatiker und Essayist, gastiert in der Reihe „scene ungarn in NRW“ am Freitag, 7. Mai, ab 20 Uhr in Münster. Der 1942 in Budapest geborene Schriftsteller liest auf Einladung des städtischen Kulturamtes, des Literaturvereins und der Deutsch-Ungarischen-Gesellschaft. Passieren wird's
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„Wer sind denn diese Typen, die Amok laufen, und warum bist ausgerechnet Du keiner von denen?“ fragte der Berliner Journalist Thomas Feibel am Freitag, 30. April, Siebtklässler aus der Karl-Wagenfeld-Realschule bei einer vom städtischen Jugendinformations- und bildungszentrum (Jib) organisierten Lesung.
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Das Wirtschaftsklima in Deutschland wird milder. Damit das so bleibt, müssen Unternehmer, Kommunen und private Haushalte jetzt die Weichen stellen. „Nervensache Aufschwung: Unternehmen stabilisieren, Wachstum stärken“ ist deshalb das Thema beim nächsten Business Breakfast der Wirtschaftsförderung Münster am Mittwoch, 5. Mai, in der NRW-Bank.
[28.04.2010 | ECHO]Das Schreib-Lese-Zentrums des Germanistischen Instituts der Universität bietet eine neue Veranstaltungsreihe an, die unter dem Titel "Gespräch über Bücher. Kindheit und Jugend literarisch" Kinder- und Jugendliteratur und ihre medialen Präsentation in den Mittelpunkt stellt.
Die Reihe startet am 5. Mai mit dem Berliner Autor und Übersetzer Andreas Steinhöfel.
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