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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Sterben wie Albert Einstein? Screening kann erweiterte Bauchschlagader rechtzeitig erkennen

Einstein-Denkmal

Das Genie verblutete am Ende innerlich: Eine geplatzte Ader im Bauchraum war die Todesursache von Albert Einstein. Das Klinikum bietet vorbeugende Screenings an. [Foto: Pixelio/Meng]

[06.05.2010 | Münster | ECHO]

Albert Einstein, Thomas Mann oder Charles de Gaulle: Sie alle sind an einem geplatzten Bauch-Aortenaneurysma (Erweiterung der Bauschschlagader, BAA) gestorben. Das Tückische: Ein solches Aneurysma wird oft erst sehr spät erkannt, denn es schmerzt zu Beginn nicht.

Durch ein schnelles und schmerzfreies Ultraschall-Screening ist allerdings eine frühe und rechtzeitige Therapie möglich. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin hat daher den kommenden Samstag, 8. Mai, zum ersten nationalen „Bauchaortenaneurysma-Screening-Tag“ ernannt.

Gespräche und Ultraschall

Auch das „Centrum für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie“ (Direktor Prof. Dr. Giovanni Torsello) am Universitätsklinikum Münster (UKM) beteiligt sich: Am Samstag stehen von 9 bis 12 die Experten des Centrums für Informationsgespräche zur Verfügung, auf Wunsch werden auch kostenlose Ultraschalluntersuchungen angeboten.

Krankhafte Erweiterung

„Die große Gefahr besteht darin, dass ein Aneurysma plötzlich platzt und es zur inneren Verblutung kommt. Heute haben bereits fünf von 100 Männern über 65 Jahre eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader. Oft äußert sich eine Vergrößerung zunächst durch Rückschmerzen und es kommt zu Beschwerden der Nieren oder der Wirbelsäule. Ab einer Größe von fünf Zentimetern steigt die Gefahr des Platzens durch einen Gefäßeinriss deutlich an“, erklärt Dr. Bernd Kasprzak, Oberarzt des Centrums für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie am UKM.

Screening hilft vorbeugen

Durch das Screening können frühzeitig, entweder durch den Hausarzt, den Facharzt oder eine gefäßchirurgischen Klinik, entsprechende Therapieschritte eingeleitet werden, wenn das Aneurysma früh erkannt wird. Dr. Kasprzak: „Hierfür stehen heute minimal-invasive Verfahren zur Verfügung. Im Blick haben sollte man auch Risikofaktoren wie Rauchen, erhöhte Blutfettwerte, Zuckerkrankheit oder Übergewicht.“

Der Informationstag findet statt am Samstag, 8. Mai, von 9 bis 12 Uhr im
Universitätsklinikum Münster (UKM), Centrum für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, Waldeyerstr. 30 (Gebäude der Zahnklinik, direkt hinter dem Parkhaus). Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Centrums (www.ukmuenster.de, Menu „Kliniken“) oder unter www.baa-screening.de.

Archiv

Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: