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Kultur, Kultur, soweit das Auge reicht: Stadttheater und Pumpenhaus präsentieren „Internationale Tanztage Münster 2010“

Die weltberühmte Choreografin und Tänzerin Susanne Linke wird altersbedingt nicht mehr lange auf der Bühne zu sehen sein - die "Internationalen Tanztage Münster" bieten da eine gute Gelegenheit. [Foto: Peter Schmidt]
Das ist ein Kultursommer: Nicht nur das Programm „Kulturgebiet 2010“ verspricht hochkarätige Kulturangebote, Gleiches gilt auch für „Statements“, das „Geburstags-Festival“ des Theaters im Pumpenhaus. Und es geht noch weiter: Vom 22. Mai bis 5. Juni bieten die „Internationalen Tanztage“ einzigartige Einblicke in die zeitgenössische Tanztheaterszene.
Eröffnet wird das Festival – organisiert von den Städtischen Bühnen und dem Pumpenhaus – mit Daniel Goldins Tanzabend „Projekt Cage“: Der Argentinier Goldin arbeitet seit 14 Jahren mit einem eigenen Ensemble am münsterschen Stadttheater. Für sein Werk holt er sich Unterstützung vom renommierten Folkwang Tanzstudio Essen. John Cage hat zahlreiche „Schlüsselwerke der Neuen Musik“ geschaffen und gilt als einer der weltweit einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. 15 Tänzer bringen Goldins choreografische Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Ausnahme-Künstler auf die Bühne, begleitet von der vierköpfigen Band „The lilac Truth“ und dem niederländischen Vokalisten Jaap Blonk.
„Rosas danst Rosas“
Einige weitere Höhepunkte der Programmauswahl: Ein Gastspiel der „Grande Dame“ des Tanztheaters, Susanne Linke, die jene fünf Soli präsentiert, die ihr zu Weltruhm verholfen haben. Ebenfalls ein Klassiker ist „Rosas danst Rosas“: Vier Frauen sind es, gleich gekleidet, die in dem Erfolgsstück der belgischen Compagnie Rosas um Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker die gleichen Bewegungen vollführen – und damit eine Synchronität erzeugen, die den Zuschauer nahezu hypnotisiert. Auch Jérôme Bels Tanzbiografie „Lutz Förster“ ist ein Glanzstück des Festivals – ein Werk, das den langjährigen Tänzer von Pina Bausch, eine der bedeutendsten Choreographinnen der Gegenwart, interessant in Szene setzt.
Stellenwert für Münster stärken
„Mit den Internationalen Tanztagen wollen wir den Stellenwert, den zeitgenössischer Tanz in Münster einnimmt, weiterhin ausbauen und stärken“, erklärt Goldin. Auch Ardan Hussain, Leiter der Sparte Tanztheater an den Städtischen Bühnen, und Pumpenhaus-Chef Ludger Schnieder glauben, dass das Publikum von dem Angebot profitieren wird: „Während dieser 14 Tage sollen alle Münsteraner das Wort Tanz im Kopf haben.“
Tickets sind an beiden Tanzbühnen erhältlich: Das Kartentelefon der Städtischen Bühnen Münster ist unter der Telefonnummer 0251-5909100 erreichbar, im Pumpenhaus können unter der Rufnummer 0251-233443 Tickets reserviert werden. Das vollständige Programm mit sämtlichen Terminen und Spielorten ist im Internet auf der Seite www.internationale-tanztage.de zu finden.
Caroline Kern
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Programm-TanztageMünster .pdf | 1.92 MB |
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[14.05.2010 | ECHO]Eindrucksvoll, feinsinnig und bisweilen leicht ironisch präsentieren sich ab Sonntag, 16. Mai, 160 Meisterwerke in schwarz-weiß von elf litauischen Fotografen im münsterschen Stadtmuseum.
[13.05.2010 | ECHO]Nach sieben Jahren Gruppenproduktionen kehrt José Navas nun zu seiner Leidenschaft, dem Solotanz, zurück: In seinem neuen Stück „Miniatures“ offenbart er seine eigene Persönlichkeit mit allen Nuancen und Feinheiten eines erfahrenen Tänzers. Das Pumpenhaus bringt das Werk im Rahmen des „Statements“-Festivals am Sonntag, 23. Mai, auf die Bühne.
[12.05.2010 | ECHO]„Spacing“ heißt die neueste Produktion von Urbanscreen. Die Bremer Projektionskünstler verwandeln die Außenhaut des Gebäudes an der Stubengasse in eine virtuelle Bühne. Architektur wird Spielstätte und Leinwand zugleich. Zu sehen ist das Projekt – präsentiert vom Pumpenhaus im Rahmen von „Statements“ – am Samstag, 22., und Sonntag, 23. Mai, jeweils um 22 Uhr.
- [12.05.2010 | ECHO]
Die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, hilft Krankheiten auszuschließen, bevor sie entstehen. Sprich, bevor die künstlich befruchtete Eizelle eingepflanzt wird. In dem Hörspiel „Die Unmöglichen“ erzählen die Autoren Paul Plamper und Julian Kamphausen die möglichen Leben von drei Embryonen. Am Donnerstag, 20. Mai, wird es im Franz Hitze Haus präsentiert.
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