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Drei Modelle nominiert: Architekten geben geplantem Nano-Bioanalytik-Zentrum ein Gesicht

So könnte das Nano-Bioanalytik-Zentrum aussehen, wenn der Entwurf des Berliner Büros Staab Architekten den Zuschlag erhält... [Fotos: PD]
Die Vorentscheidung, in welcher Form das Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ) in Münster gebaut werden könnte, ist gefallen. Nach dem Urteil einer hochkarätig besetzten Jury kommen die Entwürfe der Büros Staab Architekten GmbH, Berlin (1. Platz), Henn Architekten, München (2. Platz), und F29 Architekten GmbH, Dresden (3. Platz) in Frage.
„Die Siegerarbeiten erfüllen wirtschaftlich, funktional und architektonisch höchste Anforderungen“, erklärt Prof. Eckhard Gerber, Vorsitzender des Preisgerichts. In kommenden Verhandlungsgesprächen wird ermittelt, welcher Generalplaner und somit welcher Entwurf den Zuschlag zur Umsetzung des 16,5 Millionen-Euro-Projekts erhält. Mit dem Ergebnis ist bis spätestens Mitte Juli zu rechnen.

... so, wenn die Münchener Architekten aus dem Büro Henn die Planung übernehmen...
Geplanter Baubeginn: Frühjahr 2011
Schon heute aber steht für Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, fest, dass die europaweite Ausschreibung zu einer „guten Lösung“ für alle Wegbereiter des NBZ geführt hat – Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt Münster, die sich in der „Allianz für Wissenschaft Münster“ zusammengeschlossen haben. Verläuft alles nach Plan, dann könnte das europaweit einzigartige Nano-Bioanalytik-Zentrum ab Frühjahr 2011 konkrete Form annehmen und der Bau beginnen.
100 neue Arbeitsplätze
Das Gebäude ist ausgelegt auf die Ansiedlung von Hightech-Unternehmen, die Produkte, Methoden und Geräte zur Analyse biologischer und medizinischer Materialien entwickeln. Sechs bis zehn Unternehmen finden auf 3.000 Quadratmetern eine große Anzahl von Räumen, Spezialgeräten, Laboren und eine biomedizinische Serviceeinheit vor. Robbers, auch Geschäftsführer der NBZ GmbH, sieht hier das Potenzial für 100 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze. Aktuell sind in Münster und in der Region etwa 30 Unternehmen mit rund 1.000 Beschäftigten im Bereich der Nanobioanalytik tätig.

... und so, wenn die Wahl auf die F29 Architekten GmbH in Dresden fällt.
Wissenschaftliches Leuchtturm-Projekt
„Das NBZ gilt ohne Zweifel als Flaggschiff der städtischen Wirtschaftsentwicklung und als wissenschaftliches Leuchtturm-Projekt“, betont Münsters Stadtdirektor Hartwig Schultheiß. Es habe das Potenzial, die Marke Münster als „Stadt von Wissenschaft und Lebensart“ zu etablieren sowie die Position Münsters und die des Landes NRW in der Nanobiotechnologie zu stärken.
Ausstellung in den Münster Arkaden
Vom 7. bis 21. Mai sind die Ergebnisse des internationalen Architektur-Wettbewerbs zum Nano-Bioanalytik-Zentrum in den Arkaden zu sehen, täglich von 10 bis 20 Uhr. Im Veranstaltungsforum und im Basement geben elf Modelle, Skizzen und Hintergrundinformationen einen Einblick in die Arbeit der Generalplaner, die sich um die Realisierung des NBZ beworben hatten. Die Ausstellung ist eine Initiative der von Universität, Fachhochschule und Stadt getragenen Allianz für Wissenschaft.
- [12.05.2010 | ECHO]
Eine Stadt ist nie fertig, sondern im Werden. Doch welche Zukunftspotentiale stecken in diesem Vorläufigen?
Dieser Frage widmet der Fachbereich Architektur, die Münster School of Architecture, eine ganze Reihe. „Stadtansichten" beleuchtet bereits seit 2004 einmal im Jahr immer wieder neue, aktuelle Themen der Architektur.
Sechs Vorträge
- [11.05.2010 | ECHO]
Ob Gewerbeimmobilien oder Wohnobjekte: Münster baut und vermietet erfolgreich. Zahlreiche Studien der vergangenen Jahre attestieren der Westfalenmetropole eine dynamische Nachfrage und starke Flächenumsätze. Doch wohin entwickelt sich der hiesige Immobilienstandort?
[10.05.2010 | ECHO]Bei dem Wettbewerb „KICK – Klasse Ideen, clevere Köpfe“ haben Schüler die Chance, mit Forschungsprojekten zu überzeugen und Geldpreise zu gewinnen. 32 Ideen von jungen Münsteranern sind bei der diesjährigen Ausschreibung der Stadtwerke Münster eingegangen. Welche davon mit Preisen geehrt werden, hat die Jury am vergangenen Donnerstag entschieden.
[05.05.2010 | KOE]Schulter an Schulter drängen sich die Passanten durch die Baustelle an der Rothenburg, Bauzäune verstellen den Weg und Studenten drängeln mit dem Fahrrad. Doch Münster macht jetzt aus der Not offenbar ine Tugend, nachdem sich bereits unlängst die Politik mit dem Thema befasst hatte.
[02.05.2010 | ECHO]Klassisch gestaltet, rund oder eckig geformt, mit Glas, Holz oder Klinker verkleidet? Wer wissen möchte, wie das neue Nanobioanalytik-Zentrum im Wissenschaftspark aussehen könnte, sollte zwischen dem 7. und 21. Mai in die Münster-Arkaden kommen: Täglich sind hier die Ergebnisse eines internationalen Architektur-Wettbewerbs zu sehen.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



