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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Eigene Zellen greifen den Körper an: Autoimmunkrankheiten auf der Spur

Eingefärbte Hautschnitte

Immunhistologische Analysen zeigen, dass bestimmte Proteine in den entzündlichen Hautbereichen von SLE-Patienten stark hochreguliert sind. [Foto: PR]

[10.05.2010 | Münster | ECHO]

Manchmal bekämpft der Körper sich selbst: Bei Autoimmunerkrankungen wie Lupus Erythematodes greifen Zellen des angeborenen Immunsystems andere Körperzellen an und lösen damit Entzündungen aus.

Die genauen Ursachen dieser Krankheit, von der in Deutschland rund 40.000 Menschen betroffen sind, lagen bislang weitgehend im Dunkeln. Wissenschaftler der Universität Münster (WWU) konnten nun erstmals einen molekularbiologischen Zusammenhang für die Entstehung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) nachweisen. In „Nature Medicine“, einer der weltweit renommiertesten Fachzeitschriften, wurden ihre Forschungsergebnisse jetzt veröffentlicht.

Multiorganversagen droht

Charakteristisch für SLE ist eine schmetterlingsförmige Rötung der Gesichtshaut, das Erythem. Von der Erkrankung können jedoch auch die Gelenke sowie andere Körperorgane wie Herz, Lungen, Nieren und Hirn befallen werden (daher „systemisch“). Ein mögliches Multi-Organ-Versagen macht SLE besonders gefährlich. Zu den vermutlich rund 40.000 Patienten in Deutschland gehören vor allem junge Frauen im gebärfähigen Alter.

Den Ursachen auf der Spur

Die Arbeitsgruppen von Privatdozentin Dr. Karin Loser und Prof. Dr. Stefan Beissert von der Klinik für Hautkrankheiten des Universitätsklinikums Münster sowie von Privatdozent Dr. Thomas Vogl und Prof. Dr. Johannes Roth vom Institut für Immunologie der Medizinischen Fakultät konnten nun erstmals eine direkte ursächliche Erklärung für die Erkrankung liefern: Sie wiesen eine Verbindung zwischen den Calcium-bindenden Proteinen MRP8 und MRP14 und T-Zellen – einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen – nach.

Vermehrte Proteinbildung

Mit Hilfe eines eigens dafür entwickelten Mausmodells und vergleichenden Untersuchungen an Patienten fanden die Forscher heraus, dass in entzündeter Haut von Mäusen und Patienten die genannten Proteine vermehrt gebildet werden. Sie docken an bestimmten Rezeptoren der T-Zellen an und bringen diese dazu, Interleukin-17 zu produzieren. Von diesem körpereigenen Botenstoff aus der Gruppe der Zytokine ist bekannt, dass er die Gewebezerstörung bei Autoimmunerkrankungen bewirkt.

Neue therapeutische Ansätze

Der Nachweis dieses Zusammenhangs könnte die Basis für die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze sein – nicht nur zur Behandlung von SLE, sondern auch von verschiedenen anderen systemischen Autoimmunerkrankungen, denen der beschriebene Mechanismus ebenfalls zugrunde liegt. An dessen Erforschung waren außer den bereits genannten Wissenschaftlern auch Mitarbeiter der WWU-Institute für Molekulare Virologie sowie für Physiologische Chemie und Pathobiochemie beteiligt.

  • Bigfoot-Rennen
    [23.06.2010 | TA]

    Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.

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  • Stangier, Felder, Ludwig
    [17.06.2010 | TA]

    Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.

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  • Start Leonardo-Campus-Run
    [16.06.2010 | LUH]

    Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.

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  • LCR, 2009
    [02.06.2010 | TA]

    Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.

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  • Hagedorn
    [20.05.2010 | TA]

    Am 8. November hat er sein bisher letztes Fußballspiel bestritten, seither durfte Tim Hagedorn nicht mehr auf den Platz. Der 24-jährige WWU-Lehramtstudent geriet in einen Strudel. Sein Name wurde im Zuge des bundesweit beachteten Wettskandals genannt.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: