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Im Zuschauerstrom der aktuellen Spielzeit: Wolfgang Borchert Theater auf Erfolgskurs

Einer der Kassenschlager in der aktuellen Spielzeit am Wolfgang Borchert Theater: Das "himmlische" Musical "Non(n)sens". [Fotos: WBT]
Gut zweieinhalb Monate vor Ende der aktuellen Spielzeit zieht das Wolfgang Borchert Theater jetzt sein (Rekord-)Ergebnis der vergangenen Saison: Hatten in der Spielzeit 2008/09 noch 18.845 Zuschauer 253 Vorstellungen besucht und für eine Auslastung von 76,5 Prozent gesorgt, so kamen in der laufenden Saison bereits 19.335 Besucher in 234 Veranstaltungen im WBT.
Die Auslastung liegt bei 85,4 Prozent, im Mai wird der 20.000te Gast erwartet. Zahlenmäßig erfolgreichste Produktionen sind drei Neuinszenierungen: das himmlische Musical „Non(n)sens)“, das Schmitt-Schauspiel „Der Besucher“ und das Kinderstück „Eine Woche voller Samstage“, das allerdings nicht mehr im Programm ist. „Blind Date III“, die poetisch-theatrale Reise durch Münster, ist begehrt wie nie: Sechs der acht Vorstellungen sind bereits einen Monat vor der Premiere am 4. Juni ausverkauft, nur noch wenige Restkarten sind übrig.
Die Grönholm Methode
In den vier Spielzeiten unter der Intendanz von Meinhard Zanger (Foto rechts) kamen insgesamt 68.841 Zuschauer zu 1.059 Veranstaltungen. Die Gesamtauslastung von anfänglich 49,2 Prozent konnte auf 69,1 Prozent gesteigert werden. „Die Grönholm Methode“, „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ und „Kleine Eheverbrechen“ bilden nach Anzahl der Zuschauer die “Top 3“ des Repertoires.
Schmitt-Festival 2010
Neben den sieben Neuproduktionen blickt das Haus auch auf sein erfolgreiches, europaweit einziges Schmitt-Festival 2010 im März zurück, das das WBT anlässlich des 50. Geburtstages von Éric-Emmanuel Schmitt veranstaltete. Vier der fünf Inszenierungen seiner Stücke waren zu sehen, Schmitt selbst begegnete dem münsterschen Publikum im Rahmen einer Matinee, die binnen kürzester Zeit ausgebucht war. Seit 2006/07 gehören die Werke des französischen Dramatikers zum festen Bestandteil des WBT-Spielplans.
Deutschsprachige Erstaufführung
Im Rahmen der Matinee lasen Schauspieler des Ensembles sein neuestes Stück „Kiki van Beethoven“. Darin geht es um eine Frau, in der Seniorenresidenz “Zum Fliederbusch“ zuhause, die auf einer Parkbank in Paris auf einen jungen Outlaw trifft. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine schmerzvolle, aber auch schwungvolle Reise zum eigenen Ich und in die wunderbare Welt der Musik von Beethoven. Wenige Tage nach Ende des Festivals erteilte Schmitt dem WBT die Aufführungsrechte für die deutschsprachige Erstaufführung. Die Premiere von Meinhard Zangers Inszenierung findet Anfang Dezember 2010 statt.
Verbesserter Besucher-Service
Acht Neuproduktionen und zwölf Stücke des Repertoires werden in Zangers fünfter Saison am WBT zu sehen sein. Zur Spielzeit-Eröffnung 2010/11 am Freitag, 17. September inszeniert Monika Hess-Zanger Ödön von Horváths “kleinen Totentanz“ „Glaube Liebe Hoffnung“. Nora Düding schlüpft in die Rolle der jungen Elisabeth, als “wandelnde Ich-AG, die in einem Teufelskreis von Armut und Kriminalität steckt“, wie die Regisseurin erklärt. Der komplette Spielplan wird Ende Mai veröffentlicht. Auch der Besucher-Service soll weiterhin verbessert werden: Ab September können Karten auch direkt via Internet gekauft und zu Hause ausgedruckt werden. Der Probelauf zum neuen Ticketing geht im Juni an den Start.
- [13.05.2010 | ECHO]
Die belgische Film „Die Beschissenheit der Dinge“ ist ein tragikomisches Sozialdrama und eine bewegende Familiengeschichte, die auf dem autobiographischen Roman von Dimitri Verhulst basiert. Der flämische Regisseur Felix van Groeningen kommt am Mittwoch, 19. Mai, ins Cinema, um sein Werk in einer Vorpremiere vorzustellen.
- [11.05.2010 | ECHO]
An Christi Himmelfahrt präsentiert das Wolfgang Borchert Theater eine der ältesten und bekanntesten griechischen Mythen: Euripides’ "Medea". Die Tragödie um eine verratene Liebe - die Titelfigur wird schließlich zur Mörderin ihrer eigenen Kinder - ist nur noch an drei Abenden im Magazin der Kulturstätte zu sehen.
- [03.05.2010 | ECHO]
Von Dienstag bis Donnerstag (4. bis 6. Mai), jeweils ab 20 Uhr, spielt das Wolfgang Borchert Theater seine letzten drei Vorstellungen des Dramas um die Königstochter "Maria Stuart". Wegen der schweren Erkrankung eines Ensemble-Mitglieds ist wiederum Marion Mainka in der Rolle der britischen Regentin Elisabeth I. zu sehen.
[29.04.2010 | ECHO]Pünktlich zum Geburtstag der Autorin Yasmina Reza am 1. Mai spielt das Wolfgang Borchert Theater (WBT) am Samstag, 1., und Sonntag, 2. Mai, deren kultur- und zivilisationskritische Satire „Der Gott des Gemetzels“. Am Sonntag wird das Erfolgsstück bereits zum 65. Mal gespielt.
[21.04.2010 | ECHO]Zum 111. Mal wagt das Wolfgang Borchert Theater am Donnerstag, 22. April, das Unmögliche – und spielt alle 37 Stücke von William Shakespeare an nur einem Abend. In „Shakespeares sämtliche Werke [leicht gekürzt]“, das mittlerweile zum Kultstück avanciert ist, schlüpfen Florian Bender, Emanuel Fleischhacker und Konrad Haller in unzählige, auch geschlechtsübergreifende Rollen.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



