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Was macht das Leben lebenswert? – Paul Plampers Hörspiel „Die Unmöglichen“ im Franz-Hitze-Haus
Ein Leben mit dem Down-Syndrom - ist es weniger wert? Eine Frage, die das Hörspiel "Die Unmöglichen" von Paul Plamper behandelt. [Foto: Janina Druschky]
Die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, hilft Krankheiten auszuschließen, bevor sie entstehen. Sprich, bevor die künstlich befruchtete Eizelle eingepflanzt wird. In dem Hörspiel „Die Unmöglichen“ erzählen die Autoren Paul Plamper und Julian Kamphausen die möglichen Leben von drei Embryonen. Am Donnerstag, 20. Mai, wird es im Franz Hitze Haus präsentiert.
Was macht das Leben glücklich, was lebenswert? Das Stück handelt von Präimplantationsdiagnostik (PID), einer Methode, die es Eltern ermöglicht, Erbkrankheiten und Behinderungen ihres Kindes bereits im Embryonalstadium durch einen Gencheck auszuschließen. Bei der PID werden mehrere Embryonen durch künstliche Befruchtung gezeugt, von denen der gesündeste zur Implantation in die Gebärmutter 'ausgewählt' wird. Gerade in Deutschland wird in diesem Zusammenhang diskutiert über die Themen Designerbaby, Selektion, Eugenik. Das deutsche Embryonenschutzgesetz verbietet die Methode.
Abbruch der Schwangerschaft
Wenn eine schwangere Frau bei einer Untersuchung des Embryos erfährt, dass ihr Kind mit Down-Syndrom geboren wird, entscheidet sie sich in neun von zehn Fällen für einen Abbruch der Schwangerschaft. Mit der neuen Präimplantationsdiagnostik können inzwischen bis zu 7.000 Merkmale für spätere Behinderungen und Krankheitsrisiken ausgeschlossen werden, darunter Brustkrebs, starke Hornhautverkrümmung, Schizophrenie. Ist es nicht fahrlässig, diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen?
Spekulative Vorschau
Ein deutsches Paar reist nach England, um in einer Privatklinik per In-Vitro-Fertilisation ein Kind zu zeugen. Drei Embryonen entstehen. Nur einer von ihnen wird eingepflanzt werden. In diesem Moment beginnt eine 'spekulative Vorschau' auf die wichtigsten Ereignisse zwischen Geburt und Tod. In einer Parallelmontage erzählen Plamper & Kamphausen die drei möglichen Leben der Embryonen und untersuchen die Fragen: Was macht das Leben glücklich? Ist die DNA wirklich der alles bestimmende Bauplan? Welches der drei Leben ist das lebenswerteste? Zu hören sind drei Möglichkeiten, von denen nur eine gewählt werden kann.
"Statements"-Festival
Präsentiert wird „Die Unmöglichen“ vom Theater im Pumpenhaus, eine Veranstaltung im Rahmen des „Statements“-Festivals. Der Eintritt ist frei, eine Reservierungen aber ratsam, da nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung steht: Das Kartentelefon im Pumpenhaus ist unter der Nummer 0251-233443 erreichbar.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.pumpenhaus.de sowie www.paulplamper.de zu finden.
[13.05.2010 | ECHO]Nach sieben Jahren Gruppenproduktionen kehrt José Navas nun zu seiner Leidenschaft, dem Solotanz, zurück: In seinem neuen Stück „Miniatures“ offenbart er seine eigene Persönlichkeit mit allen Nuancen und Feinheiten eines erfahrenen Tänzers. Das Pumpenhaus bringt das Werk im Rahmen des „Statements“-Festivals am Sonntag, 23. Mai, auf die Bühne.
[13.05.2010 | ECHO]Die Zuschauerresonanz war groß, als am 11. April das theater odos aus Münster in der Villa ten Hompel sein Werk „Fluchtpunkt: Israel“ uraufgeführt hat. Da wegen der ausverkauften Premiere viele Kartenanfragen nicht berücksichtigt werden konnten, bestehen nun am Freitag, 28. Mai, und am Sonntag, 30. Mai, zwei weitere Gelegenheiten das Theaterstück zu sehen.
[12.05.2010 | ECHO]„Spacing“ heißt die neueste Produktion von Urbanscreen. Die Bremer Projektionskünstler verwandeln die Außenhaut des Gebäudes an der Stubengasse in eine virtuelle Bühne. Architektur wird Spielstätte und Leinwand zugleich. Zu sehen ist das Projekt – präsentiert vom Pumpenhaus im Rahmen von „Statements“ – am Samstag, 22., und Sonntag, 23. Mai, jeweils um 22 Uhr.
[11.05.2010 | ECHO]Wird es in hundert Jahren fliegende Autos geben? Eher nicht. Hip-Hop aber schon. In „Welle: Asphaltkultur“ blicken 19 Studenten der Masterclass 2009 der Hamburger HipHop-Academy in die Zukunft und auf die Gegenwart. Choreograf und Regisseur Samir Akika hat daraus eine energiegeladene Bühnenshow kreiert. Zu sehen gibt’s diese am Freitag, 21. Mai, im Pumpenhaus.
[10.05.2010 | HDT]In blau-grüner Streifenoptik präsentiert sich das neue Spielzeitheft der Städtischen Bühnen für die Saison 2010/2011. Neben den geplanten Produktionen des Musik-, Tanz-, Kinder- und Jugendtheaters, des Schauspiels sowie des Programm des Sinfonieorchesters enthält die Broschüre einen Rückblick auf die laufende Saison.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



