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Wettkampf ums "Goldene Gehirn": Erster Science Slam zeigt Wissenschaft mal anders

Christoph Tiemann als Faust-Kopie: Die Wissenschaft hat es ihm angetan. Er präsentiert junge Forscher, die ihre Arbeiten populär erläutern. [Foto: PR]
Die Teilnehmer für Münsters ersten "Science Slam" stehen fest. Sieben Studenten und Jungakademiker werden am 17. Mai um 20 Uhr in der "Clubschiene" ihre Forschungsprojekte auf der Bühne einem Publikum vorstellen.
Ihre Themen sind ein Querschnitt durch Münsters vielfältige Wissenschafts- und Forschungsdisziplinen: von Germanistik über Geologie und Psychologie bis Politikwissenschaft. Nun liegt es an den Teilnehmern, ihre aktuellen Forschungsfragen und -ergebnisse vorzustellen - die lehrreichste, packendste und unterhaltsamste Präsentation gewinnt.
Flirt, Folter und Feuer
Die Germanistin Elisa Franz beschäftigt sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit Dating-Gesprächen. Beim Science Slam zeigt sie, wie unterschiedlich Männer und Frauen beim ersten Date flirten. Die Psychologie-Studentin Isabelle Klinkenberg stellt die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit vor: Beeinflusst ein Extrakt aus Männerschweiß die emotionale Verarbeitung von Männergesichtern bei Frauen? Mathematik-Doktorand Lars Ruthotto erklärt Anwendungen der Mathematik in der medizinischen Bildverarbeitung. Der Geologe Philipp Starke möchte ein scheinbar profanes Thema spannend aufbereiten, mit dem er sich in seiner Doktorarbeit beschäftigt hat: Straßenbeläge. In einem ganz anderen Fach bewegt sich der BWLer Markus Schacht. Er möchte die Bewertung von Unternehmenskonzepten unterhaltsam präsentieren. Was es mit dem "Englischen Schweiß" auf sich hat, erklärt Medizin-Doktorandin Miriam Meiser. Schließlich zeigt Jens Wiesner aus dem Fachbereich Politikwissenschaften, welchen gesellschaftlichen Einfluss die Folterdarstellung in der TV-Serie „24" hat.
Zehn Minuten Überzeugungszeit
Beim Science Slam hat jeder Kandidat zehn Minuten Zeit, um seine Forschung unterhaltsam zu präsentieren. Das Publikum kürt den "Slam Champion", der am Ende die Siegestrophäe, das Goldene Gehirn, mit nach Hause nimmt. Außerdem qualifiziert sich der Sieger für den ersten nationalen "Science Slam" am 19. Juni in Braunschweig.
Prof außer Konkurrenz
Außer Konkurrenz startet Chemie-Professor Hans-Dieter Barke. Fast schon legendär sind seine Weihnachts- und Kinder-Uni-Vorlesungen an der Uni Münster. Da packt Professor Barke seinen Chemiekoffer aus, planscht in Quecksilber und sprüht Feuerfontänen, die jeden Pyro-Techniker erblassen lassen. Beim "Science Slam" am 17. Mai zeigt er dem Publikum drei Experimente zum Thema "Verbrennung". Moderiert wird der Abend vom beliebten Münsterschen Entertainer und ehemaligen "Radio Q"-Moderator Christoph Tiemann, Moderator der Kabarett-Bühne Cubarett und bekannt durch die Radio-Satiresendung "WDR2 Zugabe".
[16.05.2010 | ECHO]Alle Seminarplätze im Pflichtmodul sind belegt und der Leistungsnachweis kann erst im nächsten Semester gemacht werden? Die Durchfallquote einer bestimmten Lehrveranstaltung ist auffällig hoch? Keine Ahnung, bei wem man sich da beschweren kann?
- [15.05.2010 | ECHO]
Das 2007 gemeinsam vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster und der Fakultät für Lehrerbildung der Universität Zagreb gegründete "Zentrum für Europäische Bildung" hat erfolgreich ein neues europäisches Projekt eingeworben.
[15.05.2010 | ECHO]Jörg Niemer hat etwas geschafft, was nur wenigen Autoren vergönnt ist beziehungsweise gelingt: Der promovierte Kunsthistoriker hat, wie die Leiterin des Universitäts-Archivs, Dr. Sabine Happ, betont, eine "echte Lücke" geschlossen.
[14.05.2010 | ECHO]Als ausgebildeter Sänger und Assistenzarzt in der Klinik und Poliklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie erforscht Dr. Ken Roßlau derzeit in einer Studie mit Hilfe der Magnetoenzephalographie (MEG) die bei der Sprach- und Musikverarbeitung ablaufenden Prozesse im Gehirn.
[14.05.2010 | ECHO]Erneut gab es prominenten Besuch am Stand der Universität Münster beim Ökumenischen Kirchentag in München: Nach Erzbischof Robert Zollitsch informierte sich heute Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) dort.
Am Informationsstand des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität würdigte sie die Arbeit des Forschungsverbundes.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



