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Uni sucht Probanden: Was passiert im Gehirn von Schauspielern, wenn sie Schubert-Lieder hören?

Dass diese Beiden sich an der Untersuchung von Dr. Ken Roßlau an der Universität beteiligen, scheint eher unwahrscheinlich. Dennoch werden professionelle Schauspieler gesucht. [Foto: Hänscheid]
Als ausgebildeter Sänger und Assistenzarzt in der Klinik und Poliklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie erforscht Dr. Ken Roßlau derzeit in einer Studie mit Hilfe der Magnetoenzephalographie (MEG) die bei der Sprach- und Musikverarbeitung ablaufenden Prozesse im Gehirn.
Zahlreiche Sängerinnen und Sänger hat der UKM-Mediziner dafür bereits untersucht, nun ist er auf der Suche nach professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern.
Zwei Stunden im Dienst der Forschung
„Die Untersuchung umfasst eine MEG-Messung, in der verschiedene Gesangs- und Sprachsequenzen aus Schubert-Liedern präsentiert werden. Die Studienteilnehmer sollen dabei über die Korrektheit einzelner Signale bezüglich der Tonhöhe und der sinnvollen Wortbedeutung entscheiden“, erläutert Dr. Ken Roßlau den Ablauf. Eine einzelne Messung besteht aus vier Blöcken mit einer Dauer von jeweils ca. 15 Minuten. Einschliesslich Vor- und Nachbereitung müssen dafür ca. zwei Stunden eingeplant werden. Für die Teilnahme an der Studie erhalten die Probanden eine Aufwandsentschädigung von zehn Euro pro Stunde und eine Fahrtkostenerstattung. Unbedingte Voraussetzung ist eine hauptberufliche Tätigkeit als Schauspieler ohne zusätzliche musikalische Ausbildung. Darüber hinaus sollten die Probanden deutsch als Muttersprache sprechen und dürfen aufgrund der MEG-Messung keinen Herzschrittmacher oder Metallimplantate tragen.
Kontakt
Interessierte Schauspieler können einen Termin unter Tel. 8 35 68 56 vereinbaren oder sich an Dr. Ken Roßlau unter Tel. 8 35 68 24 oder E-Mail Ken.Rosslau@uni-muenster.de wenden.
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