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Regionalliga-Reform: Auch die Fans organisieren sich

Die Klubs der vierten Fußball-Ligen bewegen sich, da machen die Fans gleich mit. In der neuen und von Rückziehern wie Lizenzentzügen angefeuerten Debatte um die Zukunft der Regionalligen sammeln sich die Vertreter von 26 Vereinen vor ihrem Gang zum Deutschen Fußball-Bund. Zugleich organisieren sich Anhänger der Sache wegen auf einer Extraplattform.
Der Dachverband der Fans des SV Darmstadt 98 hat jetzt eine Homepage ins Netz gestellt (www.pro-regionalliga-reform-2012.de), auf der aktuelle Infos zu finden sind und um breite Unterstützung gebeten wird. Für den ersten Spieltag der nächsten Serie sind vereinsübergreifende Aktionen geplant. Dies alles soll gut koordiniert werden.
Druck erhöhen
Die 98er Fans schreiben: „Wir haben beschlossen, es unserem Verein gleich zu tun und die Initiative zu ergreifen, dieses Vorhaben auch von Fanseite zu unterstützen. Wir beabsichtigen dadurch eine noch größere Resonanz in den Medien zu erreichen und somit den Druck auf den DFB und die Lizenzvereine zu erhöhen.“ Alle Fanszenen sind aufgerufen, sich zu beteiligen. „Primär richten wir uns an die direkt Betroffenen der Ligen 3 bis 5.“ Auch Fans der Bundesligavereine „sind gerne eingeladen, uns zu unterstützen.“
Auch Gockel soll den Plan vorstellen
Beim Treffen in Kassel wurde Preußen Münsters Präsidiumsmitglied Carsten Gockel ins neu besetzte Sprechergremium der Interessen-Gemeinschaft Regionalliga gewählt. Die 26 Vereine wollen ihn, Hessen Kassels Vorstand Jens Rose, Tom Eilers (Darmstadt) und Jens Zimmermann (Stuttgarter Kickers) zum DFB schicken.
Das nun intern unter diesen Klubs abgestimmte Konzept für eine Ligareform sieht einen Plan mit nur noch zwei Regionalliga-Staffeln (Nord und Süd) vor. U 23-Mannschaften der Profiklubs sollen in einer eigenen, also dritten Staffel, spielen. Aus dieser soll das am Ende bestplatzierte Team aufsteigen, im Gegenzug das in der 3. Bundesliga am schlechtesten platzierte U 23-Team absteigen.
Die Meister aus Nord- und Süd sollen ebenso aufsteigen wie der Sieger der Relegation der beiden Tabellenzweiten. Das Trio soll die drei letztplatzierten Mannschaften der dritten Liga quasi ersetzen.
Thomas Austermann
[07.07.2010 | TA]Etwas mehr als ein Jahr nach dem 8:0-Testspielsieg in der Stauseekampfbahn kreuzt der SC Preußen am Donnerstag (18 Uhr) wieder beim TuS Haltern auf. Spielertrainer Daniel Haxter (32) hat die Truppe inzwischen zum Landesliga-Aufstieg geführt und wird es folglich in der Meisterschaft auch mit dem MS-Quartett zu tun bekommen.
[05.07.2010 | TA]Mit einem 20-köpfigen Kader wollte Trainer Arne Barez seine Premierenspielzeit mit der U 23 des SC Preußen angehen. Die neue Westfalenliga-Formation nahm am Montag die Vorbereitung auf – ohne Daniel Seidel.
[05.07.2010 | TA]Wer ganz vorne landen wollte, musste früh anrücken. Um 7.20 Uhr bezog ein routinierter Preußenfan am Montag bereits Stellung an den Stadionkassen – um 10 Uhr standen rund 350 Kartenkäufer Schlange, um sich ihr Ticket für das DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu sichern. Binnen einer Stunde war die Tribüne ausverkauft.
[05.07.2010 | TA]SCP spielt am Donnerstag
[04.07.2010 | TA]Dem Trainer fiel gar kein Superlativ mehr ein. Tatsächlich hat Andreas Schwan mit den U 13-Junioren des SC Preußen etwas Einmaliges geschafft: Der Bezirksliga-Erste und Kreispokalsieger krönte sich und seine fantastische Fußballsaison am Sonntag in Salzkotten mit dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft. Mehr geht nicht und vielleicht geht so was auch nie wieder.
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