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Raus aus dem Haus: Hochschulsport-Tag macht neugierig

Auf die Plätze: Mitten in Münsters Sommer gingen Studenten das (Trocken-)Rennen auf den kurzen Skiern an. [Foto: PR/HSP]
Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.
Wie von echo-muenster.de berichtet warb der Hochschulsport Münster an den Mensen und der Universitätsbibliothek für seine beinahe zahllosen Sportangebote und lockte zum Mitmachen.
Sechs Meter über dem Boden
Wie bestellt zeigte sich auch das Wetter zum zweiten Hochschulsport-Tag von
seiner strahlendsten Seite und lockte die Studierenden in ihrer Mittagspause nach draußen. Zahlreiche Studierende kletterten - mit Helm und gut gesichert durch Mitarbeiter des Hochschulsports und über einen Hubwagen - an einem rund sechs Meter in die Höhe ragenden Getränkekistenturm empor (Foto l.) oder trainierten ihren Gleichgewichtssinn auf der Slackline. Dieser Spanngurt wurde zwischen zwei Bäumen hinter der Mensa Da Vinci am Leonardo-Campus gespannt, so dass auch den weniger mutigen Zuschauern ein kleines Spektakel geboten wurde.
100 km/h "geschossen"
So manchen Studenten trieb es auch zur Fußball-Station mit Geschwindigkeitsmessung, wobei die Kicker regelmäßig die 100 km/h Grenze überschritten, oder dem spaßigen Wettrennen zwischen Bigfoot-Ski- und Flossenträgern an der Mensa am Coesfelder Kreuz. Andere zogen das Angebot einer zehnminütigen Nackenmassage nach dem Lernstress in der Unibibliothek vor, um anschließend entspannt und motiviert in die zweite Runde des Lerntages zu starten.
20 offene Angebote
Wer in der Mittagspause auf den Geschmack kam, durfte ab 16 Uhr in 20 reguläre Sportangebote „hineinschnuppern.“ Wer dabei seine Liebe zum Capoeira, Slackline oder zum Yoga entdeckt, kann anschließend mit einem speziellen Gutschein bis zum Ende des Semesters kostenlos das Training fortsetzen.
Für die Organisation des Hochschulsport-Tages scheute das Orga-Team keine Arbeit. Und es lohnte sich. „Wir wollen Münsters Studierende in ihrem Alltag abholen und animieren, sich einmal neu auszuprobieren. Nebenbei können wir darauf aufmerksam machen, dass neben den klassischen Sportarten auch interessante Trendsportarten oder alte, vom Aussterben bedrohte Exoten wie das Prellball-Spiel, in unserem Angebot enthalten sind“, wertete der stellvertretende Hochschulsportleiter Jörg Verhoeven.
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