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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Matchbälle vergeben: Brink-Abeler/Grün in Stavanger raus

Brink-Abeler

Rieke Brink-Abeler streckt sich, doch es reicht nicht ganz: Die Münsteranerin blieb mit Partnerin Angelina Grün in der Gruppenphase ohne Sieg in Stavanger. [Foto: FIVB]

[01.07.2010 | Münster | LUH]

Es war im Prinzip nur ein einziger Ballpunkt, der Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün zum Weiterkommen fehlte. Doch nach mehreren vergebenen Matchbällen im entscheidenden Gruppenspiel gegen die Tschechinnen Hana Klapalova und Lenka Hajeckova war in Stavanger die erste Hauptfeld-Teilnahme bei einem Weltserienturnier für die beiden Beachvolleyballerinnen des USC Münster beendet.

Nach Niederlagen am Mittwoch gegen zwei Top-Ten-Teams der Weltrangliste (Goller/Ludwig und Tsiartsiani/Arvaniti) verloren Rieke und Angelina am Donnerstag im letzten Gruppenspiel des norwegischen Grand Slams mit 16:21, 21:15 und 19:21 gegen Klapalova/Hajeckova. Damit waren Platz drei und das Erreichen der K.o.-Runde passé.

Mit der Brechstange

„Ich bin jetzt natürlich schon etwas frustriert, wir hatten Matchbälle! Das ist ärgerlich, weil die Tschechinnen sich auf unserem Leistungsniveau befinden und zu schlagen waren“, gestand Brink-Abeler. Nach Startproblemen vor allem Brink-Abelers im ersten Satz, dominierten die beiden Münsteranerinnen den zweiten Durchgang fast nach Belieben. Rieke: „Das hat sich gut angefühlt. Um so schlimmer, dass wir´s dann im Tiebreak am Ende zu oft mit der Brechstange versucht haben.“ Mangelnde Erfahrung oder mangelnde Qualität? „Nein, wir haben uns in Stavanger sehr gut präsentiert, haben gezeigt, dass wir mitspielen können. Ich denke, uns fehlt auf diesem Niveau gerade in den engen Situationen noch die Erfahrung. Ich sehe es nicht als tragisch an, durch solche Spiele lernt man.“

Punkte gesammelt

Allerdings war Stavanger – des unglücklichen Endes zum Trotz – das bisher erfolgreichste Turnier von Brink-Abeler/Grün in ihrem ersten gemeinsamen Jahr. Mit den in Norwegen gesammelten Punkten haben die USC-Akteurinnen nun die Quali-Startplätze für die Weltserienturniere in Klagenfurt Ende Juli und Stare Jablonski Anfang August sicher. „Ob es für den Grand Slam in Gstaad nächste Woche reicht, wird sich zeigen“, so Brink-Abeler. Derzeit werden die Münsteranerinnen auf dem dritten Nachrückerplatz geführt. Doch auch nach Stavanger hat das Duo über diesen Weg die Teilnahme geschafft.

Lutz Hackmann

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