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Einmalig: U 13 der Preußen gewinnt auch die Westfalenmeisterschaft

Dem Trainer fiel gar kein Superlativ mehr ein. Tatsächlich hat Andreas Schwan mit den U 13-Junioren des SC Preußen etwas Einmaliges geschafft: Der Bezirksliga-Erste und Kreispokalsieger krönte sich und seine fantastische Fußballsaison am Sonntag in Salzkotten mit dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft. Mehr geht nicht und vielleicht geht so was auch nie wieder.
„Ich war ja sowieso schon so stolz auf das, was diese Mannschaft in der Saison und jetzt obendrauf zu leisten vermochte“, setzte Schwan, der mit Co-Trainer Sören Weinfurtner um Wette strahlte, nach dem Triple-Triumph das Niveau der D-Junioren ins richtige Licht. „Aber das heute war der absolute Gipfel.“ Während andere Mannschaften längst in der Sommerpause sind, trotzten die Preußen in ihrer Saisonverlängerung allen Strapazen und hielten dem Druck stand, den das zweimalige Neunmeterschießen ausübte.
Ohne Gegentreffer aus dem Spiel heraus
Auf dem Platz des TuS Mantinghause fanden sich in zwei Vierergruppen die acht besten D-Junioren des westfälischen Verbandes ein. Die Preußen
spielten jeweils 0:0 gegen die SpVgg. Vreden und den großen Konkurrenten TSC Eintracht Dortmund. Nach dem 2:0 über Fortuna Freudenberg war der Halbfinaleinzug perfekt. Aber es gab noch keinen Gegner.
In der zweiten mit dem Bünder SV, dem SC Wiedenbrück 2000, dem VfL Bochum und der SG Herten-Langebochum besetzten Gruppe fiel in keinem der sechs Spiele auch nur ein Tor. Also musste das Quartett per Neunmeterentscheid die Plätze auskicken. Die Bochumer VfL-Kids traten dann gegen den SCP an, der in 25 Minuten ein nächstes 0:0 erreichte. Es ging ran an den Punkt und die nervenstarken Youngstars siegten mit 5:4. Keeper Jonas Averesch (Foto r./Quelle: SC Preußen), der sich im Saisonverlauf mit Michel Selle die Einsätze geteilt hatte, parierte wie im Kreispokalfinale bestens.
Treffer nur aus neun Metern
Nun ging es endlich und zwei Stunden später als geplant ins Endspiel – der Bünder SV stand parat nach seinem Halbfinalsieg (per Neunmeterschießen…) über die Dortmunder Eintracht. Wieder gab es keine Treffer aus dem Spiel heraus, erneut musste aus neun Meter gezielt werden. Und mit 6:5 gewann der SCP auch diesmal. Torwart Averesch aus Coesfeld fischte nicht nur Schüsse weg, er trat auch selbst an und verwandelte. Erstaunlich cool.
„Wir wollen das alles nur noch genießen“, freut sich Schwan auf eine trainingsfreie Woche und den großen Abschlusstag der Saison am Samstag, wenn sich Kicker und Eltern treffen, ehe dieser Kreis dann endgültig auseinander geht.
Thomas Austermann
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